Auer: Benachteiligte Landbevölkerung wird an der Nase herumgeführt!

Freiheitliche Mandatare arbeiten mit zirkusreifen Tricks

Klagenfurt (OTS) - Mithilfe des Regionalvereins Hemmaland und der Region Mittelkärnten konnte die Ingolsthaler Bevölkerung - Bewohner eines kleinen Seitentales im Metnitztal - im Jahre 2002 das Pilot-Projekt "Ingolsthal aktiv" starten. Die zunehmende Abwanderung und mangelhafte Infrastruktur motivierten die Menschen und sie nahmen ihr Schicksal selbst in die Hand. Viele Aktivitäten wurden seither gesetzt. Auer: "Aber seit Bestehen der BZÖ-SPÖ-Regierung werden die Menschen an der Nase herumgeführt!"
So sei im Jahr 2003 mit der Planung eines kleinen Fernheizwerkes begonnen wor-den. Die Anschlussförderung unter LR Wurmitzer betrug 80 %. Nach der Wahl wurde die Anschlussförderung von der orange-roten Koalition auf 60 % reduziert, die Planung musste gestoppt werden. LAbg. Warmuth trat als Retterin auf und versprach Mittel vom bereits abgetauchten LH-Stv. Pfeifenberger, damit die Anschlusswerber wieder die ursprünglichen 80 % erhalten. Nach einer langen Ungewissheit wird nun weitergebaut.
Danach folgte die nächste schicksalhafte Entscheidung des Landes. Die Ingolsthaler Volksschule ist unter jenen 15 Kärntner Kleinschulen, die mit Schulschluss Anfang Juli 2005 geschlossen wurden. Sowohl die Bevölkerung als auch die Gemeinde stellte sich geschlossen gegen das vom Schulreferenten Strutz verordnete Diktat. Auf Intervention der Freiheitlichen Gemeinderäte müssen sie bis Anfang September zusätzliche Kinder auftreiben (ev. von Flüchtlingsfamilien), damit die Schülerzahl von 10 erreicht wird. Eine Ausnahmegenehmigung würde die Ingolsthaler vor dieser drohenden Niederlage bewahren, weil die Schülerzahlen in den nächsten Jahren ohnehin steigen und der Bund für solche Fälle mehr Geld für Landeslehrer zur Verfügung stellt.
Weiters wurde im Jahre 2003 von Landesrat Wurmitzer der Ausbau der Ingolsthaler Gemeindestraße genehmigt (Zl. 10L-AT-10/184-2003 vom 12.11.2003). Die Finanzierung sah folgendermaßen aus: 70 % Land und 30 % Gemeinde. Mit dem Ausbau wurde sofort begonnen. Nach den Landtagswahlen im Winter 2004 wollte die neue orange-rote Koalition nichts mehr davon wissen. Jetzt will sie den Ausbau plötzlich wieder genehmigen. Die Finanzierung sieht aber völlig anders aus: Nur mehr 55 % Land, 30 % Gemeinde und 15 % müssen die Anrainer selbst berappen. Auer: "Und jetzt will LAbg. Warmuth wieder als Retterin in Aktion treten und beim Landeshauptmann intervenieren. In dieser Chaostruppe weiß die rechte Hand nicht, was die linke tut! So einen Umgang hat niemand verdient. Wie lange muss sich die leidgeprüfte Ingolsthaler Bevölkerung noch von den freiheitlichen Mandataren an der Nase herumführen lassen? Diese zirkusreifen Tricks müssen endlich ein Ende haben!"
Klaus Auer fordert daher für ganz Kärnten die sofortige Anhebung der Anschlussför-derung bei Fernheizwerken auf die ursprünglichen 80 %, die Erhaltung jener Klein-schulen, wo Bevölkerung und Gemeinde dies fordern mit den ohnedies zur Verfü-gung stehenden zusätzlichen Mitteln des Bundes und zu guter Letzt die Abschaffung des 15 Prozent ausmachenden Anrainer-Selbstbehalts bei Straßen mit öffentlichem Verkehr. Die Kärntner ÖVP wird dafür einen entsprechenden Antrag im Landtag einbringen.
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