ARBÖ-Tipps für's richtige Sitzen im Auto

Wien (OTS) - "Je länger man im Auto unterwegs ist, desto runder wird der Rücken, das Becken kippt nach hinten, Rückenschmerzen sind die Folge", so der ARBÖ-Verkehrsmediziner Prof. Dr. Josef Nagler. Speziell auf längeren Autofahrten in den Urlaub verschlechtert sich die Sitzhaltung kontinuierlich. Der ARBÖ-Verkehrsmediziner hat die wichtigsten Tipps parat.

"Ein Trick, um der schlechten Sitzhaltung entgegen zu wirken ist es, den Rückspiegel einzustellen, wenn man aufrecht sitzt. Sobald sich Ihre Sitzhaltung verschlechtert, sehen Sie den Verkehr nicht mehr und werden daran erinnert, sich wieder aufzurichten", so Dr. Nagler vom ARBÖ.

Der Beifahrersitz sollte - auch wenn es anders vielleicht bequemer ist - ebenfalls aufrecht eingestellt sein. Dr. Nagler: "Bei einem Unfall ist das Verletzungsrisiko umso höher, je schräger die Sitzeinstellung ist." Und nicht zu vergessen: Die Füße des Beifahrers sollten während der Fahrt unter keinen Umständen am Armaturenbrett abgestützt werden. Bei einem Unfall - vor allem wenn der Airbag ausgelöst wird - sind schwerste Beinverletzungen die Folge.

Es empfiehlt sich auch, ab und zu die richtige Kopfstützen-Einstellung zu überprüfen, vor allem, wenn man mit einem anderen Fahrzeug unterwegs ist:

* Faustregel für die vertikale Einstellung: Die Oberkante der Kopfstütze muss sich auf gleicher Höhe wie die Kopfoberkante des Passagiers befinden. Der ARBÖ-Verkehrsmediziner: "Wenn die Kopfstütze zu niedrig eingestellt ist, knickt der Kopf durch die Wucht eines Aufpralls über die Stütze nach hinten, schwere Verletzungen drohen."

* Faustregel für die horizontale Einstellung: Der Abstand zwischen Kopfstütze und Hinterkopf sollte zirka zwei Fingerbreit betragen.

Der ARBÖ-Verkehrsmediziner erinnert: "Auf längeren Urlaubsfahrten nicht auf die Pausen vergessen. Dabei immer aus dem Auto aussteigen und den Körper bewusst dehnen und strecken. Und - last but not least - immer anschnallen! Der Gurt ist und bleibt Ihr Lebensretter in der letzten Instanz!"

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