LR Schmid: Pflege daheim steuerlich entlasten

Bessere volkswirtschaftliche Bewertung der Altenbetreuung

Bregenz (VLK) - Nicht nur die Kosten für die Kinderbetreuung, sondern vor allem auch für die Altenbetreuung sollen steuerlich absetzbar sein", fordert Soziallandesrätin Greti Schmid - anknüpfend an den jüngsten Vorstoß von Bundesminister Martin Bartenstein -einmal mehr. "Angesichts der demografischen und gesellschaftlichen Entwicklung brauchen wir eine solche Lösung", so Schmid.

Die Möglichkeit der steuerlichen Absetzbarkeit hätte verschiedenste Vorteile, betont die Soziallandesrätin: Die Anstellung einer Betreuungshilfe wäre leistbar, dadurch könnten die pflegenden Angehörigen verstärkt unterstützt werden und müssten ihre eigene Berufstätigkeit nicht total einschränken bzw. gar aufgeben. Parallel dazu könnten reguläre Beschäftigungsverhältnisse speziell für Frauen geschaffen werden. Frauen verfügen oft bereits über einschlägige Erfahrungen im Bereich der Altenbetreuung.

Es ist ein Gebot der Stunde, die Betreuung von alten Menschen volkswirtschaftlich besser zu bewerten - sei es durch steuerliche Absetzbarkeit, durch Pensionsbegründung oder sonstige Ausgleichsmaßnahmen, betont LR Schmid.

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