VP-Korosec: Knapp vor den Wahlen nimmt auch die SP-Wien Mängel in der Pflege zur Kenntnis

SP-Stadtregierung versteckt Konzeptlosigkeit hinter unkoordinierten Einzelmaßnahmen

Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) "Es freut mich, dass Stadträtin
Brauner es gut findet, dass wir immer älter werden", konstatiert VP-Wien Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec trocken. Weniger erfreut zeigt sich Korosec über den langen Zeitraum, den die SP-Stadtverwaltung für diese Erkenntnis benötigte.

Über 20 Prozent der Wiener, d.h. fast jeder vierte Einwohner, ist älter als 60 Jahre - Tendenz steigend. Die damit verbundenen Probleme in sozialer und medizinischer Hinsicht sind, ebenso wie die demographische Entwicklung bis 2050, seit langem bekannt. Korosec:
"Der Versuch Brauners, jetzt ein Netzwerk zur Betreuung depressiver und dementer Senioren aufzubauen, kommt reichlich spät. Die VP-Wien fordert schon seit Jahren ein Basiskonzept zur Pflege und Versorgung im Alter, das ein koordiniertes Vorgehen auch im Bereich der Gerontopsychiatrie ermöglicht. Bisher hat die Wiener SP-Stadtregierung aber keinerlei Willen gezeigt grundlegende Veränderungen durchzuführen und klare, übersichtliche Strukturen zu schaffen. Auch der Ausbau der extramuralen Pflege, die für viele Senioren eine Alternative zum stationären Aufenthalt in einem Heim darstellen könnte, lässt zu wünschen übrig."

"Wien braucht ein Konzept, nicht Notmaßnahmen, durch die ein bröckelndes System am völligen Zusammenbruch gehindert wird", macht Korosec ihrem Unmut Luft. "Konzeptlosigkeit wird in Wien hinter einer Fülle von unkoordinierten Einzelmaßnahmen verborgen - und übrig bleiben die Betroffenen mit ihren Problemen."

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