Weinzinger: Singvogelfang ist grober Verstoß gegen Tierschutzgesetz - Rauch-Kallat muss Verordung abändern

Begutachtungsfrist zur Verordnung endet morgen

Wien (OTS) - "Der Singvogelfang stellt einen groben Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. BMin Rauch-Kallat muss ihren umstrittenen Verordnungsentwurf demensprechend abändern. Sie hat dringenden Handlungsbedarf", fordert die Tierschutzsprecherin der Grünen Brigid Weinzinger, und weiter: "Ihre bisherigen Aussagen deuten darauf hin, dass sie versucht sich irgendwie aus der Affäre zu ziehen. Damit muss jetzt Schluss sein."

Morgen, Freitag, endet die Begutachtungsfrist für die umstrittene Verordnung, durch die die derzeit verbotene Ausstellung von Singvögeln erlaubt werden soll. In Oberösterreich würde das Präsentieren von vier Wildvogelarten - Gimpel, Zeisig, Stieglitz und Fichtenkreuzschnabel - durch eine Ausnahmeregelung zugelassen. "Die Verordnung ist fachlich durch nichts zu rechtfertigen. Darüber hinaus ist es völlig unverständlich, warum Rauch-Kallat die Ausstellung von Singvögeln wieder zulassen will", so Weinzinger, und abschließend:
"Dutzende namhafte Fachleute und ExpertInnen sowie Mitglieder des Tierschutzrates haben sich vehement gegen den Singvogelfang ausgesprochen."

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