Erklärungsbedarf für Stiftung Warentest?

Sogenannte "Abzockertests" erneut wissenschaftlich bestätigt

Wien (OTS) - In der Ausgabe 4/2005 der sog. Konsumentenbibel
"test" wurde unter der Überschrift "Damit die Tränen trocknen" auf Seite 90 von "Patientenabzocke durch sinnlose Allergietests" über IgG-Testung berichtet. Der Bericht ignorierte nicht nur zu diesem Zeitpunkt bereits in angesehenen Magazinen publizierte Goldstandardstudien, sondern wurde vor kurzem erneut mehr als in Frage gestellt.

Vor wenigen Tagen wurde im American Journal of Gastroenterology eine weitere Studie (St. George Hospital Medical School, London) publiziert, welche den Therapieansatz des Yorktest "FoodSCAN" bestätigt und um interessante Details ergänzt (der Standard Online berichtete am 17.7. im Bereich "Wissenschaft").

In dieser an Reizdarmsyndrompatienten durchgeführten Studie wurde die Bestimmung von IgG Antikörpern (wie sie bei Yorktests "FoodSCAN" angewandt wird) mit zurzeit gebräuchlichen Methoden (IgE Bestimmung bzw. Hauttests) verglichen.

Es zeigte sich ein signifikanter Unterschied an IgG Antikörpern zwischen der Patientengruppe und der gesunden Kontrollgruppe. Im Gegensatz dazu zeigten sowohl IgE Test wie auch Hauttest keinen signifikanten Unterschied. Ebenfalls wurde gezeigt, dass die Resultate von IgE Test und Hauttest nicht korrelierten.

Die Hypothese der Normalreaktion konnte weiters dadurch widerlegt werden, dass bei Patienten keine generalisierte Erhöhung der Antikörper beobachtet wurde, wie dies bei einer Normalreaktion zu erwarten gewesen wäre, sondern dass diese Erhöhung selektiv und nahrungsmittelspezifisch war.

Die von Stiftung Warentest als "sinnlos" bezeichnete Methode birgt also durch die Möglichkeit der kausalen Therapie von chronischen Erkrankungen - anstelle jahrelanger Symptombekämpfung - das Potential, Patienten rasch zu helfen und die Sozialversicherungsbudgets massivst zu entlasten.

Sämtliche Versuche seitens des Verfassers dieser Meldung, mit den Verantwortlichen bei Stiftung Warentest konstruktiv zu kommunizieren, wurden abgewiesen.

Es bleibt die Hoffnung, dass sogenannte unabhängige Magazine nicht in den Strudel der derzeit allgegenwärtigen Bestechungsskandale und den aufgedeckten gängigen Praktiken im Pharmaziebereich (der ORF berichtete heute) hineingezogen werden - dies wäre dem Konsumenten nicht zuzumuten.

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