Neue gesetzliche Regelung unterstützt Bauern, nicht Düngemittelindustrie

Vorrang von hofeigenem Wirtschaftsdünger vor Industriedünger

Wien (OTS) - Das Agrarrechtsänderungsgesetz 2005 gibt den Bauern mehr Möglichkeiten bei der Verwendung von hofeigenem Wirtschaftsdünger und macht die bäuerlichen Betriebe damit unabhängiger von industriell produzierten Handelsdünger. Im Gegensatz zur Vergangenheit darf am Hof produzierter Wirtschaftsdünger - etwa aus Stallmist - nicht mehr nur limitiert auf 170 kg je Hektar auf den Feldern eingesetzt werden. Dies führte in der Vergangenheit dazu, dass ein Bauer seinen ökologisch hochwertigen Wirtschaftsdünger verkaufen musste und dafür Handelsdünger aus industrieller Produktion zukaufen musste. Dies teilt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft auf eine völlig verzerrende Aussendung der SPÖ-Abgeordneten Schönpass mit.****

Durch die von der EU noch zu genehmigende Ausnahmeregelung, mit der künftig mehr hofeigener Wirtschaftsdünger zum Einsatz kommen kann, wird die regionale Kreislaufwirtschaft gestärkt. Gesetzliche Umsetzung im Agrarrechtsänderungsgesetz 2005 ist somit im Interesse der Bauern und vermeidet unnötige Transportwege, was im Interesse des Klimaschutzes und somit auch im Interesse des Umweltministers liegt, teilt das Ministerium abschließend mit.

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