Visionäre BZÖ-Steuerpolitik soll den Mittelstand entlasten

Arbeits- und Wirtschaftsstandort Österreich noch besser absichern

Klagenfurt (OTS) - BZÖ-Wirtschaftssprecher, NRAbg. Josef Bucher, stellte heute im Zuge einer Pressekonferenz die Reformvorhaben des BZÖ zu einer steuerlichen Entlastung des Mittelstandes vor.

So soll die Ungleichstellung der verschiedenen Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit zu einer gemeinsamen Unternehmensbesteuerung, die sich auf 25 Prozent belaufen soll, zusammengeführt werden.

"Bei der Einkommenssteuer ist eine Entrümpelung erforderlich, um Rechssicherheit zu gewähren, denn Vieles ist nicht mehr nachvollziehbar", sagte Bucher. Künftig soll es nur noch zwei Einkommenssteuersätze, einen mit 25 Prozent und einen mit 50 Prozent geben. Parallel dazu soll die Bemessungsgrundlage für den Spitzensteuersatz auf 6000 bis 7000 Euro angehoben werden. Das würde die Leistungsträger des Mittelstandes und auch die Freiberufler begünstigen, denn derzeit wird dieser schon ab 4.250 Euro monatlich fällig.

Bucher kündigte auch eine Gründerinitiative an. Neue Unternehmen sollen zwei Jahre lang keine Mindest-Köst und keine Kammerumlage bezahlen müssen. "Wir treten auch für eine Änderung bei den Abschreibungsfristen ein", so Bucher. Bei Gebäudefinanzierungen sollen diese an die Dauer der Kreditfinanzierung gebunden werden. Als weitere Forderungen nannte Bucher ein Förderpaket für die mittelständische Wirtschaft - damit sollen Unternehmer eingeladen werden Investitionen vorzuziehen - sowie ein neues Pauschalierungsmodell für Kleinstunternehmen mit maximal zwei Mitarbeitern.

"Die Stunde des Mittelstandes hat geschlagen. Jetzt geht es darum, die Leistungsträger und kleinen- und mittleren Betriebe zu entlasten, die das Rückgrat der Wirtschaft darstellen. Mit diesen Maßnahmen können wir den Wirtschafts- und Arbeitsstandort Österreich noch besser absichern", so Bucher abschließend.

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