Neues Geisterfahrerwarnsystem notwendiger denn je

BZÖ-Lafer: Land und Bund sind jetzt aufgefordert, unseren Vorschlag für ein Geisterfahrerwarnsystem so schnell wie möglich umzusetzen

Graz (OTS) - "Die jüngsten schweren Geisterfahrer-Unfälle und die aktuelle Geisterfahrerstatistik müssen doch allen zu Denken geben. Erst am Wochenende haben zwei Steirer einen Geisterfahrerunfall mit viel Glück überlebt und dann zeigt die neue Statistik auch noch ein mehr von 10 % an Geisterfahrern im ersten Halbjahr 2005. Wir sind jetzt gefordert so schnell wie möglich, die Autofahrer vor der Gefahr Geisterfahrer zu warnen und auch schützen", so der steirische Bündnisobmann Gerald Grosz in einer ersten Reaktion auf die neuen Zahlen der Ö3-Verkehrsredaktion.

"Wir haben bereits vor einigen Wochen ein neuartiges Geisterfahrerwarnsystem präsentiert. Unserem Antrag auf Umsetzung im Landtag haben alle Parteien zugestimmt. Jetzt ist es aber das Gebot der Stunde, dieses System auch umzusetzen - und das sollte besser gestern passieren als erst morgen", so der steirische Klubobmann Franz Lafer.

Lafer hat in den vergangenen Wochen Verhandlungen mit der ASFINAG über das Warnsystem, das durch Sensoren Geisterfahrer erkennt und Warnlichter an den Leitschienen aktiviert, geführt. Die Verantwortlichen waren von der Idee begeistert und finden das System auch umsetzbar. Der vom BZÖ geforderte Probebetrieb soll auf dem besonders geisterfahrergefährdeten A9-Abschnitt zwischen Graz und Spielfeld durchgeführt werden.

Der steirische Bündnisobmann Gerald Grosz pocht auch auf das neue Warnsystem und will in Gesprächen mit dem zuständigen Verkehrsminister Hubert Gorbach die Umsetzung forcieren.

"Wir haben die Verpflichtung das steirische Straßennetz so sicher wie nur möglich zu machen. Da in unserem Bundesland besonders viele Geisterfahrer unterwegs sind, müssen wir dieses neue System jetzt so schnell wie möglich forcieren, um Unfälle zu verhindern und Menschenleben zu retten und schützen", so der Klubobmann abschließend.

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