Zwölf Ottakringer Wohn-Blocks sollen mithilfe einer "Blocksanierung" saniert werden

BV Prokop: Große Chance für Hausbesitzer, rasch und unbürokratisch zu Fördermittel zu kommen

Wien (SPW-K) - In Ottakring wird ein ganzes Grätzel saniert. Im Rahmen einer "Blocksanierung" haben die Hauseigentümer in dem Grätzel zwischen Koppstraße - Gablenzgasse -Kirchstetterngasse und Hyrtlgasse die Möglichkeit, sich über Sanierungsmöglichkeiten informieren zu lassen. "Mit der 'Blocksanierung Haberlgasse' bieten wir Hauseigentümern eine Chance, ihre Häuser in dem dicht verbauten Gründerzeitviertel sanieren zu können. Der Wohnfonds berät nicht nur über die Möglichkeiten der Sanierung, er arbeitet erste Pläne aus und ist auch für die Vergabe für Finanzmittel aus der Wohnbauförderung zuständig", erklärt der Ottakringer Bezirksvorsteher Franz Prokop. In Ottakring wurden bereits elf Blocksanierungen erfolgreich abgeschlossen, zwei sind derzeit im laufen.

Das "Blocksanierungsgebiet Haberlgasse" umfasst zwölf Baublöcke mit 154 Liegenschaften. Das Interesse der HausbesitzerInnen ist groß, berichtet Prokop. "Ich hoffe, dass möglichst viele Hauseigentümer von dem Beratungsangebot des Wohnfonds gebrauch machen. Die Hauseigentümer werden kostenlos beraten und sind zu nichts verpflichtet. Die Angebote, die die Experten des Wohnfonds inklusive der Finanzierungsvorschläge machen, sind aber sehr attraktiv!"

"Blocksanierungen" sollen Hebung der Wohnqualität in ganzen Grätzeln fördern

Besonders in innerstädtischen dicht verbauten Zonen mit altem Häuserbestand werden "Blocksanierungen" gefördert. Blocksanierung bedeutet eine im Rahmen eines Sanierungskonzeptes erfolgende liegenschaftsübergreifende gemeinsame Sanierung von mehreren Gebäuden oder Wohnhausanlagen in Verbindung mit Maßnahmen zur städtebaulichen Strukturverbesserung.

Dabei wird je nach Struktur des Grätzels folgendes unternommen:
o Wohnhaussanierung (insbesondere Sockel- oder Totalsanierung)
o Auflockerung zu dichter Bebauung durch Abbruchmaßnahmen an Hinter-und Nebengebäuden zur Verbesserung der Belichtungs- und Belüftungsverhältnisse
o Ausgleich der abgebrochenen Nutzflächen durch Dachgeschoss-Ausbau oder Aufstockung in den laut Bebauungsplan vorgesehenen Bereichen
o Nachverdichtung von weniger dicht verbauten Liegenschaften durch Zubau, Abbruch und Neubau.
o Verbesserung im Wohnumfeld (z.B. Grünflächen, Schaffung von Pkw-Einstellplätzen, Verkehrsberuhigung, ökologische Maßnahmen)
o Sicherung und Verbesserung gewünschter Nutzungsmischungen (Wohnen/Arbeiten/Nahversorgung)
o Schaffung sozialer und technischer Infrastruktureinrichtungen
o Koordination von Maßnahmen im öffentlichen Raum

Service:
Auskünfte für HausbesitzerInnen, die sanieren wollen:
Infozentrum Wohnbau und Stadterneuerung des wohnfonds_wien
01/ 403 59 19 x86 699

(Schluss)

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