SPÖ beantragt im Bundesrat Uni-Sofortpaket

Schüssel muss Grasser endlich zur Vernunft bringen

Wien (SK) Der Umbau der Universitäten kostet die Unis 170 Millionen Euro, die ihnen in Forschung und Lehre fehlen. Diese alarmierende Auskunft der Rektorenkonferenz veranlasst die SPÖ zum Handeln. Sie wird am Mittwoch dieser Woche im Bundesrat einen Antrag einbringen, in der Bundeskanzler und Finanzminister aufgefordert werden, den Unis das seit Jahren vorenthaltene Geld endlich auszuzahlen, informierte SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Wissenschaftsministerium bestätigt SPÖ-Forderungen

Bemerkenswert ist für den SPÖ-Wissenschaftssprecher, dass das Bildungsministerium (im "KURIER" von heute Montag) erstmals öffentlich zugibt, dass die Forderungen der SPÖ und der Rektoren nach mehr Geld für die Unis sachlich gerechtfertigt sind. Damit ist die Verteidigungslinie "Alles paletti, nur die dummen Rektoren wissen nicht, wie man wirtschaftet" endgültig zusammengebrochen. "Jetzt ist der Augenblick der Wahrheit gekommen: Werden die ÖVP-Bundesräte übermorgen mit der SPÖ gemeinsam für ein Uni-Geld-Paket stimmen, das den Universitäten die drückenden finanziellen Sorgen nimmt?"

MedUni Wien baut zehn Prozent aller ÄrztInnen im AKH ab und baut dafür ein Rektorat mit 200 Verwaltungsbediensteten auf

Besonders gefährlich sei das Nicht-Ersetzen der enormen Gründungs-und Aufbaukosten an der MedUni Wien. Dort bleibe dem Rektor nichts anderes übrig, als etwa 130 ÄrztInnen - zehn Prozent aller Mediziner am AKH Wien - abzubauen, weil auf der anderen Seite eine Verwaltung geschaffen werden muss, die bis dahin von der Uni Wien wesentlich kostengünstiger miterledigt wurde. (Schluss) cs

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0002