Bures zu Pröll: "Durchschaubares und peinliches Ablenkungsmanöver"

Wien (SK) Die Angriffe des niederösterreichischen Landeshauptmanns Pröll gegen SPÖ-Vorsitzenden Alfred Gusenbauer weist SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures als "durchschaubares und peinliches Ablenkungsmanöver" zurück. "Wir wissen ja nicht, woran Pröll Regierungsfähigkeit misst, aber mit den Fakten kann das nichts zu tun haben", sagte Bures. Sie verwies auf die Bilanz der ÖVP-geführten "Wackelkoalition": Rekordarbeitslosigkeit, sinkende Einkommen der Arbeitnehmer, sinkende Pensionen, unterdurchschnittliches Wirtschaftswachstum, Schulmisere und die Uni-Krise. ****

Dem niederösterreichischen ÖVP-Obmann Pröll empfiehlt Bures, einmal einen unvoreingenommen Blick auf den Zustand der ÖVP-BZÖ-Koalition zu werfen. "Denn wer sich z. B. das Krisenmanagement der Regierung nach dem EuGH-Urteil zum Uni-Zugang angesehen hat, wird sich keine Illusionen über irgendwelche Fähigkeiten dieser Regierung machen", so Bures am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Bei seiner eigenen Partei und bei Schüssels Wunsch- und Wackelkoalition mit Haider hätte Pröll ein ausreichend großes Betätigungsfeld für ungenutzte Energien", sagte Bures abschließend. (Schluss) wf

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