Sobotka: Wohnbauförderung unterstützt Ortskernbelebung

Wohnbauförderung ist wichtiger Faktor im Rahmen der Ortskern-Initiative

St.Pölten (NÖI) - Die neue Initiative des Landes NÖ zur Belebung der Stadt- und Ortskerne setzt sich aus 3 Schwerpunkten zusammen: Der Förderung aus Mitteln der NAFES, der Stärkung des Handels in Stadt-und Ortkernen und der Wohnbauförderung. Als wesentlicher Faktor für den Erfolg der Initiative wird die Wohnbauförderung jährlich besonders erfolgsversprechende Projekte durch eine höhere Förderung unterstützen.

"Ein attraktiver und belebter Ortskern bringt nicht nur Vorteile für die Wirtschaftstreibenden sondern hebt auch die Lebensqualität für alle Einwohner der Städte und Gemeinden", betont Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka. "Aus diesem Grund muss es ein Anliegen der politischen Verantwortlichen von heute sein, dem Bauen auf der grünen Wiese Einhalt zu gebieten."

Ein großer Schritt in diese Richtung ist bereits im Vorjahr durch die neue Einkaufszentrenverordnung gesetzt worden. Inhalt der neuen Verordnung ist ein Einschränken des Wildwuchses von Einkaufzentren auf der grünen Wiese an den Ortsgrenzen. Ziel des neuen Gesetzes ist die wirtschaftliche Stärkung der Ortskerne.

"Durch die ungebremste Ansiedelung von riesigen Einkaufstempeln auf der grünen Wiese haben die Ortskerne massiv an Kundschaft verloren. Darum war es notwendig mit diesem Gesetz die Geschäfte und Unternehmer im Zentrum, die die Nahversorgung unserer Bevölkerung sichern, zu unterstützen", beschreibt Sobotka die Absichten des Gesetzes.

Mit der Aktion "Stadt- und Ortskernbelebung" ist eine weitere, neue Maßnahme ergriffen worden. Die Initiative knüpft an die NÖ Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Einkaufens in Stadt- und Ortskernen (NAFES) und die Dorferneuerungspolitik an.

"Die Niederösterreichische Wohnbauförderung nimmt bei dieser Initiative eine wichtige Rolle ein. Durch eine Zusatz-Förderung können einzelne besondere Projekte ganz gezielt unterstützt werden. Bestimmte Kriterien sorgen dafür, das die neuen Projekte sich gut in das Gesamtkonzept der Ortskerninitiative integrieren", erklärt Sobotka.

Die Teilnahmekriterien für die erhöhte Wohnbauförderung sehen folgendermaßen aus: Vor allen Dingen muss in der jeweiligen Gemeinde ein Gesamtkonzept zur Ortskernbelebung vorliegen. Das zu fördernde Projekt darf noch nicht realisiert sein, außerdem muss die Gemeinde bei der Planung und der Umsetzung des Projekts mitwirken. Der Projektinhalt muss sich auf ein Gebäude beziehen, wobei der Beitrag des Projektes zur Belebung dargestellt wird. Als Projektmuster soll die Wohnraumbeschaffung dienen. Weiters gibt es architektonische bzw. denkmalpflegerische Kriterien, die berücksichtigt werden müssen. Einreichschluss für die 1. Jurysitzung ist der 30.9.2005.

Weitere Informationen gibt es bei der Hotline: 02742/9005-9091

Rückfragen & Kontakt:

VP Niederösterreich
Presse
Tel.: 02742/9020 - 140
http://www.vpnoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0001