Naturschutzrat für vier weitere Jahre wiederbestellt

LH Sausgruber: Wichtiger Botschafter für die Anliegen der Natur

Bregenz (VLK) - Seit Inkrafttreten des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftsentwicklung im Jahr 1997, ist ein vierköpfiger Naturschutzrat eweils für die Dauer von vier Jahren zu bestellen. Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Umweltlandesrat Erich Schwärzler gaben heute Dienstag im Pressefoyer die Wiederbestellung der Naturschutzräte Univ. Prof. Georg Grabherr, Technischer Rat Michael Manhart, Bürgermeister Rainer Siegele und Ernst Bickel bekannt.
Der Naturschutzrat wurde als strategisches Gremium eingerichtet, welches Entwicklungen analysiert und Weichenstellungen für die zukunftsweisende Gestaltung unseres Lebensraumes vorschlägt, betonte Landeshauptmann Sausgruber: "Sein Ziel ist auch, Handlungsempfehlungen für langfristig wirksame Entscheidungen abzugeben und notwendige Zukunftsstrategien aufzuzeigen." Kernthemen wie Natur- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Mobilität, Raumordnung und Land-, Forst- und Wasserwirtschaft sollen auf kreative Weise behandelt werden. Die Geschäftsführung des Naturschutzrates liegt in den Händen der Direktorin der inatura, Margit Schmid.

Vorsitzender Georg Grabher umriss die Arbeit des Naturschutzrates anhand dreier Schwerpunkte:
- Koordination und Betreuung von Projekten zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, beispielsweise der Aufbau eines Monitoringprogrammes in den NATURA 2000-Gebieten oder die derzeit laufende Aktualisierung des Biotopinventars
- Fragen der Berglandwirtschaft
- Vision Rheintal: Im Rahmen dieses Projektes sollen Wege zur Zusammenarbeit zwischen den 29 Rheintalgemeinden mit insgesamt 237.000 Einwohnern und eine Positionierung des Rheintales im internationalen Wettbewerb gefunden werden.

Der Naturschutzrat setzt auch positive Aktionen weiter fort wie beispielsweise die Wiesenmeisterschaft; zudem vergibt er mehrfach Aufträge zur Erarbeitung von Studien zu wichtigen aktuellen Themen wie "biologische Vielfalt und Landwirtschaftsstile in Vorarlberg", so Grabher abschließend. (tm)

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