Achleitner kritisiert Realitätsverweigerung der SPÖ-Frauen

Schlechtreden und Krankjammern ist kein politisches Konzept

Wien, 2005-07-12 (fpd) - "Um die Chancengleichheit in Österreich ist es viel besser bestellt, als es uns die SPÖ nun zum wiederholten Mal weismachen will. Offensichtlich werden Statistiken und Studien permanent falsch interpretiert, weil das tatsächliche Ergebnis den Erfolg dieser Bundesregierung in der Frauen- und Familienpolitik widerspiegelt. Und dieser Erfolg passt nicht ins oppositionelle Konzept", sagte heute BZÖ-Frauensprecherin NAbg. Elke Achleitner.****

Im Gegensatz zu früher, sei die Frauenarbeitslosenquote seit dem Jahr 2000 immer geringer als die der Männer. Bei der Beschäftigungsquote der Mütter liege Österreich im europäischen Spitzenfeld, so Achleitner. Laut EUROSTAT sind in Österreich 77,8 Prozent der Mütter mit einem Kind berufstätig, in Deutschland hingegen nur 66 Prozent. Noch deutlicher fällt der Unterschied bei Frauen mit 3 und mehr Kindern aus. Hier liegt die Beschäftigungsquote in Österreich bei 57,4 Prozent, in Deutschland bei 37,9 Prozent.

Die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern seien nach wie vor viel zu groß. "Natürlich ist es inakzeptabel, daß österreichische Frauen im Schnitt um 17 Prozent weniger verdienen als Männer. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist das aber immer noch ein ausgezeichneter Wert. Spitzenreiter Schweden schafft gerade einmal 16 Prozent. Seit unserer Regierungsbeteiligung ist es uns gelungen, die Einkommensschere wieder ein Stück zu schließen", verweist Achleitner auf die aktuelle Einkommensentwicklung.

Ein wesentlicher Grund liegt für Achleitner darin begründet, daß Frauen seit der Einführung des Kinderbetreuungsgeldes auch während der Familienphase in Beschäftigung bleiben können, während zu Zeiten des Karenzgeldes unter sozialistischen Frauenministerinnen den Frauen de facto ein Berufsverbot auferlegt wurde.

Auch das Angebot an Kinderbetreuungsplätzen werde weiter ausgebaut. Für innovative Kinderbetreuungsprojekte sei von Sozialministerin Ursula Haubner ein eigener Fördertopf zur Verfügung gestellt worden.

Da gerade in "frauenspezifischen" Branchen die Arbeitslosigkeit ein größeres Problem darstelle, müsse man laut Achleitner bereits bei der Berufswahl geeignete Maßnahmen setzen, damit mehr Mädchen und junge Frauen Berufe ergreifen, die abseits der "Friseurin-Verkäuferin-Sekretärin" - Schiene liegen.

"Unsere konsequente Politik trägt Früchte. Wir schaffen die Rahmenbedingungen, die es den Frauen ermöglichen, Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Die aktuellen Zahlen belegen, daß wir damit auf dem richtigen Weg sind", so Achleitner abschließend. (Schluß)

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