Hackl: Prammer und Co. degradieren Frauenthemen zum politischen Strategiegemetzel

ÖVP verfolgt langfristig effektive Strategie zur Verbesserung der Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen

Wien, 12. Juli 2005 (ÖVP-PK) Anstatt das Thema Frauen und Arbeitsmarkt zum "politischen Strategiegemetzel" zu erniedrigen, sollten auch die SPÖ-Frauen "realisierbare Verbesserungsmöglich-keiten" erarbeiten, um eine Verbesserung bei Fraueneinkommen zu erreichen, sagte die Generalsekretärin der ÖVP-Frauen Dr. Dagmar Hackl heute, Dienstag. Es sei jedenfalls "für die Sache der Frauen beschämend", wie Prammer und Co. permanent versuchen, jede Studie zur Situation der Frauen dazu zu nutzen, politisches Kapital aus Anwürfen und Anschuldigungen zu schlagen, so Hackl. ****

Die Generalsekretärin der ÖVP-Frauen stellte weiters fest: "Wie oft muss gebetsmühlenartig noch erwähnt werden, dass die jetzige

Situation der Frauen in Österreich nicht eine 'Akuterkrankung' ist, sonder per System langfristig herbeigerufen wurde. Der Virus liegt in der Frauenpolitik der vergangenen Jahrzehnte - und diese wurde von der SPÖ dominiert." Sie wünsche sich daher endlich ein Klima in der Kommunikation, in dem tatsächlich gearbeitet werden könne und nicht - wie von den SPÖ-Frauen praktiziert - zuerst die Oppositionsrolle und dann irgendwann das tatsächliche Anliegen der Frauen beachtet würde, so Hackl.

Selbstverständlich sei "akut" in Programme zu investieren, wie die von Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein und

Frauenministerin Maria Rauch-Kallat vorgestellte "Qualifizierungs-offensive" für Frauen und Mädchen abseits von traditionellen Rollenbildern, oder auch die Schaffung von frauenspezifischen Schwerpunktsetzungen und auch Informationsbereichen im AMS.

"Aber - und das wird der wesentliche Erfolgsfaktor für eine effektive Strategie zur Verbesserung der Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen sein - es muss von ALLEN Frauen gefordert werden, dass die Bewertung von 'Arbeitsleistung' in frauenspezifischen Berufsfeldern objektiv durchleuchtet wird und einkommensrelevante Vergleiche mit männerdominierten Bereichen hergestellt werden", betonte Hackl. Dies bedürfe aber einer gemeinsamen Anstrengung aller Politikerinnen und Politiker, Interessensvertretungen und Medien.

"Wir ÖVP-Frauen sind schon ein großes Stück dieses Weges gegangen. Er ist nicht laut, aber langfristig wirkungsvoll", so Hackl abschließend.

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