ÖH: Ärztekammer bestätigt Warnung der ÖH

Wann handelt Gehrer endlich?

Wien (OTS) - Bestätigt fühlt sich die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) durch die im heutigen Kurier erschienene Warnung des Ärztekammerpräsidenten Brettenthaler, es werde durch die beschlossenen Zugangsbeschränkungen bald zu einem ÄrztInnenmangel kommen. Auch Skandinavien und Deutschland, wo etwa 20000 ÄrztInnen fehlen, seien erschreckende Beispiele, dass "Zugangsbeschränkungen nicht der richtige Weg sind" so Barbara Blaha aus dem ÖH Vorsitzteam. Trotz mehrtägigem Vorsprung, dürfte das Verhältnis deutscher Studierender an der MUW exorbitant hoch sein. "Was muss noch passieren, damit Gehrer endlich handelt" fordert Blaha bilaterale Verhandlungen mit Gehrers Amtskollegin Bultman.

"Wir sehen, dass die Medizin Wien ein Problem hat" so Rosa Nentwich-Bouchal aus dem Vorsitzteam der ÖH. Es gäbe aber noch sieben andere beschränkte Studienrichtungen, "die überhaupt keine Probleme mit deutschen Inskriptionen haben" ärgert sich Nentwich-Bouchal. Der Teufel, den die Regierung an die Wand gemalt hat, ist "siebenfach enttarnt worden und beim achten hilft das verschriebene Rezept nicht. Gehrers Lässigkeit ist unerträglich." Gehrer meinte heute, Dienstag in einer APA Meldung, sie sei nicht überrascht von dem Ansturm deutscher Studierender.

"Bei einem ÄrztInnenmangel ist die medizinische Versorgung nicht mehr sicher zu stellen und wenn das Sozialsystem betroffen ist, ist der EuGH nachsichtig" weiß das ÖH Vorsitzteam und ist davon überzeugt, dass es besser gewesen wäre, "gemeinsam und unaufgeregt" Lösungen zu erarbeiten denn: "Nichts ist teuer, wie ein marodes Gesundheitssystem" so Nentwich-Bouchal und Blaha abschließend.

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