Martinz: Zurück zur Sachlichkeit

Schluss mit Verunsicherung und politischem Doppelspiel. ÖVP fordert Finanzierungs-Vereinbarung auf vertraglicher Basis.

Klagenfurt (OTS) - Mehr Sachlichkeit und vor allem endlich ein umfassendes Bekenntnis der Koalitionsparteien zu den Fachhochschulen in Kärnten fordert heute LR Josef Martinz. "Die Haider-Ambrozy-Koalition schleicht um die Fachhochschulproblematik wie die Katze um den heißen Brei und betreibt damit Verunsicherungspolitik ohne Ende", so Martinz. Vor allem das politische Doppelspiel sei abzulehnen. "Während sich der freiheitliche LR Dörfler zum Retter aufspielt, bekennt sich LH Haider laut Ausführungen in der Regierungssitzung zu einem einzigen Standort", berichtet Martinz. Die SPÖ sei ohnehin seit Monaten auf Tauchstation und warte als geduldiger Befehlsempfänger darauf, was Haider tut.

"Raus mit diesem wichtigen Thema aus der Tagespolitik, Schluss mit der Verunsicherungstaktik und endlich Sachlichkeit im Sinne der Kärntner Jugend und der Fachhochschulstandorte in Kärnten", erklärt Martinz. Denn wichtig sei nur, dass die Kärntner Jugendlichen beste Ausbildungsmöglichkeiten vorfinden, daheim studieren können und qualifizierte Kräfte für die Wirtschaft in Kärnten ausgebildet werden.

Die Forderungen der ÖVP liegen am Tisch. "Ein Gesetz im Landtag soll die Standorte absichern sowie die Finanzierung der Fachhochschulen festlegen", fordert Martinz. Weiters sei eine Finanzierungs-Vereinbarung für mehrere Jahre zwischen Technikum Kärnten, dem Land sowie den Standortgemeinden zu treffen. "Dazu braucht es ein dringend notwendiges Gesamtkonzept für Fachhochschule und Uni. Interessens-konflikte sind zu vermeiden", sagt Martinz. Wichtig seien beide Ausbildungsmöglichkeiten, aber ohne Doppelgleisigkeiten zu schaffen. Diese würden nur Kärnten und seinen Jugendlichen schaden.

Er, Martinz, trete auch für einen Ausbau des Fachhochschulangebotes in Abstimmung mit der Wirtschaft und den Interessensvertretungen ein. "Außerdem rückt die ÖVP Kärnten vom Dezentralisierungsgedanken, zu dem sich alle - Land und Gemeinden - anno dazumal bekannt haben, nicht ab", hält Martinz fest.

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