FPÖ-Kritik an der Wiener Integrationspolitik

Wien (OTS) - Massive Kritik an der Wiener Integrationspolitik übte Dienstag FPÖ-Stadtrat DDr. Eduard Schock in einem Pressegespräch. In Wien werde zu rasch eingebürgert, zu leicht die Staatsbürgerschaft verliehen. Die Verleihung der Staatsbürgerschaft sollte nach Auffassung der FPÖ erst der Schlussstein eines jahrelangen Integrationsprozesses sein. Dazu präsentierte der FPÖ-Politiker ein Stufenmodell seiner Partei zur Integration:

In der ersten Stufe wird innerhalb von zwei Jahren ein Deutschkurs verpflichtend vorgeschrieben, sollte diese Verpflichtung nicht eingehalten werden, müsse es eine "Rückführung des Integrationsunwilligen" geben. Die zweite Stufe beinhaltete eine Wartefrist auf die Staatsbürgerschaft von insgesamt 15 Jahren ohne jede Ausnahme für alle Staatsbürgerschaftswerber, auch nicht für Kinder, Ehegatten oder alte Menschen. In dieser Zeit soll "die nachhaltige persönliche und berufliche Integration" überprüft werden, ob es z.B. ein eigenes Einkommen gibt oder ob der Werber straffällig geworden ist, forderte Schock.

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