Hochwasser: Leichte Entspannung in NÖ

Wasserpegel der Donau steigt jedoch nach wie vor

St. Pölten (NLK) - Laut der Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
des Amtes der NÖ Landesregierung bleibt die Hochwassersituation in Niederösterreich weiterhin angespannt; die Wasserpegel der Donau und deren Zubringerfluss Ybbs steigen nach wie vor. So wurde etwa in Bruck an der Leitha heute um 8.30 Uhr Hochwasseralarm ausgelöst. Der Pegel Korneuburg betrug um 8.20 Uhr 626 Zentimeter, die Prognose lautete auf 650 Zentimeter steigend. In Wildungsmauer betrug der Pegel gegen 9 Uhr 625 Zentimeter und wird laut Prognose auf 680 Zentimeter steigen.

Heute Mittag wird in der Wachau mit einem weiteren Anstieg der Donau gerechnet, da vor allem aus Oberösterreich sehr viel Wasser kommt. Dementsprechend wurden entlang der Donau diverse Schutzmaßnahmen getroffen; vor allem Krems und in weitere Folge Klosterneuburg und Tulln sind hievon betroffen.

Die Lage des Kamp entspannt sich dagegen weiter. Lokale schwere Gewitter gab es gestern Abend in den Bezirken Melk und Amstetten. In Melk waren rund 750 Feuerwehrleute bis in die Morgenstunden im Einsatz, in Amstetten waren es etwa 260 Feuerwehrmänner und -frauen. Unwettereinsätze gab es gestern auch in den Bezirken Mistelbach, St. Pölten, Baden, Zwettl und Krems, wo die Kleine Krems über die Ufer trat.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz, 3430 Tulln, Minoritenplatz 1, Stefan Kreuzer, Telefon 02272/9005-16666.

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