ÖVP: Schweden hat höhere Frauenarbeitslosenrate als Österreich

Prammer-Jammer nimmt Frauen jegliches Selbstwertgefühl -Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern wird abgebaut

Wien, 12. Juli 2005 (ÖVP-PK) "Verwundert" zeigt sich ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Elisabeth Scheucher-Pichler über die SPÖ, die Schweden permanent als Vorbild in der Frauenpolitik darstelle. In der ÖVP könne man dies "absolut nicht nachvollziehen". Die Frauenarbeitslosenquote sei in Schweden laut EUROSTAT mit 6,3 Prozent höher als in Österreich (5,4 Prozent). In der EU sei die Frauenarbeitslosenquote mit 9,9 Prozent sogar markant über jener Österreichs. "Da frage ich mich schon, warum die SPÖ Staaten mit schlechtern Zahlen hochjubelt und Österreich krankjammert." Scheucher-Pichler: "Dieser politisch motivierte permanente Prammer-Jammer nimmt den Frauen jegliches Selbstwertgefühl." ****

Scheucher-Pichler zeigte auch auf, dass der Einkommens-Unterschied zwischen Frauen und Männern laut Sozialbericht des Sozialministeriums seit 1980 kleiner werde. So lag laut diesem Bericht 1980 das Frauenmedianeinkommen arbeitszeitbereinigt bei
71,2 Prozent des Männermedianeinkommens. 2002 war das Frauenmedianeinkommen bei 82,2 Prozent. Scheucher-Pichler: "Ich bin überzeugt davon, dass sich diese Werte weiter verbessern werden."

Die ÖVP-Frauensprecherin wies auch darauf hin, dass Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein und Frauenministerin Maria Rauch-Kallat vehement gegen
Diskriminierungen am Arbeitsmarkt auftreten würden. "Wenn Fälle von Diskriminierungen bekannt sind, sollen diese aufgegriffen und über das Arbeits- und Sozialgericht verfolgt werden."

Abschließend verweist Scheucher-Pichler auf ein Programm von Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein für spezielle Qualifizierungen von Frauen in Berufen abseits der traditionellen Rollenbilder. Mit insgesamt 15 Millionen Euro sollen in den nächsten drei Jahren Frauen vermehrt in handwerkliche und technische Berufe geführt werden. Man rechne mit 1.500 bis 2.000 Frauen, die unabhängig von ihrem bisherigen Qualifikationsniveau an diesem Programm teilnehmen werden. Konkrete Ausbildungsinhalte würden in den Bereichen EDV, Mathematik, Physik, ev. technisches Englisch, Konfliktmanagement und technisch-handwerkliche Grundkompetenzen angeboten, so Scheucher-Pichler.

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