Frauenbeschäftigung: Scheucher-Pichler warnt vor Panikmache

Frauenbeschäftigung weiter im Steigen

Wien, 10. Juli 2005 (ÖVP-PD) Für ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Elisabeth Scheucher-Pichler sind die heutigen Aussagen von Oppositionspolitikerinnen zum Thema Frauenbeschäftigung "eine absolut unverständliche Panikmache". Scheucher-Pichler stellte fest, dass es parallel zur leicht steigenden Arbeitslosenquote bei Frauen seit Jahren eine Erhöhung der Frauenbeschäftigung gibt, die sich auch im Jahr 2005 fortsetze. So sei im Mai 2005 die Zahl der unselbständig beschäftigen Frauen um 1,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen. ****

Frauenministerin Maria Rauch-Kallat habe mit dem Runden Tisch zur Frauenbeschäftigung am 29. Juni in einer vierstündigen medienöffentlichen Diskussion alle wesentlichen Aspekte zur Gleichstellung der Frauen am Arbeitsmarkt unter Mitwirkung von hochkarätigen Expertinnen und Experten diskutiert. "Die Tatsache, dass die Frauen-Arbeitslosenquote im Jahr 2004 um 0,1 Prozentpunkte gestiegen ist, ist öffentlich bekannt. Beim Runden Tisch wurden alle wichtigen Zahlen und Fakten aus der IHS-Studie von IHS-Chef Bernhard Felderer persönlich präsentiert."

Zur Forderung von SPÖ-Frauenvorsitzender Barbara Prammer nach 100 Millionen Euro für "Qualifizierungsmaßnahmen nach dem Gießkannenprinzip", sagte Scheucher-Pichler: "Das ist eine für die SPÖ typische Geldsverschwendungsforderung." Viel wichtiger sei die von Rauch-Kallat geforderte Verbesserung der frauenspezifischen Servicequalität des AMS. Und wenn ÖGB-Frauenvorsitzende Renate Csörgits eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf fordere, sei es völlig unverständlich, dass sie sich der langjährigen Forderung von Frauenministerin Rauch-Kallat nach einer steuerlichen Geltendmachung von Kosten für Kinderbetreuung weiterhin, aus einer "altmodischen, klassenkämpferischen Haltung heraus", verschließe.

Scheucher-Pichler verwies auch auf das von Rauch-Kallat beim Runden Tisch vorgestellte Fünf-Punkte-Programm zur Frauenbeschäftigung. Vorgesehen seien hier "frauenrelevante Maßnahmen beim AMS, bessere Bewusstseinsbildung bei der Berufswahl von jungen Frauen, Qualifikationsmaßnahmen für gefährdete Gruppen, Förderung des Wachstumsmarktes für Gesundheitsberufe und bessere Rahmenbedingungen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf".

Für die Bewusstseinsbildung bei der Berufswahl der ganz jungen Frauen habe Rauch-Kallat in Bildungsministerin Elisabeth Gehrer und NÖ-Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl hervorragende Kooperationspartnerinnen, die ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bereits bekräftigt hätten. Abschließend kritisierte Scheucher-Pichler das Schlechtreden der Teilzeitbeschäftigung durch die Opposition und verwies auf die sachliche Darstellung der Vor- und Nachteile der Teilzeitarbeit im Rahmen des Runden Tisches. Die Arbeitswelt der Zukunft sei durch Übergangsarbeitsmärkte gekennzeichnet. "Rechtliche Weiterentwicklungen sowie Umdenken und Umorganisieren sind die Handlungsgebote für die Zukunft und nicht eine unqualifizierte Panikmacherei, wie die Opposition sie betreibt."

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