Wimmer: "6.000 - 8.000 Tiere ohne BSE-Test in Lebensmittelkreislauf gekommen"

SPÖ lehnt Qualitätsminderung der Tests strikt ab

Wien(SK) Es sei eine "bedenkliche und gefährliche Situation", wenn zwischen 6.000 und 8.000 Tiere ohne BSE-Test in den Lebensmittelkreislauf gekommen seien, kritisierte SPÖ-Abgeordneter Rainer Wimmer am Mittwoch im Nationalrat. Bezüglich der Lebensmittelsicherheit dürfe es "keinen Kompromiss gegeben", auch sei hier einem "Taktieren" seitens der ÖVP entschlossen entgegenzutreten, so Wimmer mit Blick darauf, dass der einzige Schutz vor BSE in der "rigorosen Durchführung von Tests" bestehe. ****

Offenbar aber sei man hier nachlässig gewesen, führte Wimmer aus und verwies darauf, dass die Kontrollen nicht lückenlos durchgeführt wurden. Der Umstand, dass zwischen 6.000 und 8.000 Tiere ungetestet in den Lebensmittelkreislauf gekommen seien, stelle eine "unverantwortliche Situation" dar - für Konsumenten und Landwirte genauso wie für die Fleisch-verarbeitende Industrie. Ministerin Rauch-Kallat sei nunmehr gefordert, dafür zu sorgen, dass "Tests so durchgeführt werden, dass sie sicher sind", stellte der SPÖ-Abgeordnete klar. Für die SPÖ, die auf Seite der Konsumenten stehe, komme eine "Qualitätsminderung der Tests" keinesfalls in Frage, hielt Wimmer abschließend fest. **** (Schluss) mb

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