Winkler: Sensorium für Dienst an Europa im Interesse der Menschen schärfen

Erste Erklärung von Staatssekretär Winkler im Nationalrat

Wien (OTS) - Staatssekretär im Außenministerium Hans Winkler erklärte anlässlich seines ersten Auftritts vor den Abgeordneten des Nationalrats: "Seit wenigen Tagen ist Österreich Mitglied der Troika. Damit sind wir direkt eingebunden in die Diskussion über die großen Herausforderungen, denen sich Europa gegenübersieht. Österreich wird dann in etwas weniger als sechs Monaten eine noch entscheidendere Rolle zukommen, wenn unser Land zum zweiten Mal die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt."

"Ich sehe dieser schwierigen aber auch spannenden Aufgabe mit Respekt aber auch mit großer Zuversicht entgegen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Außenministerin Ursula Plassnik", so Winkler.

"Das Außenministerium ist das Europaministerium Österreichs," erklärte der Staatssekretär, um sodann auf die konkreten Herausforderungen der bevorstehenden österreichischen EU-Präsidentschaft einzugehen, wie zum Beispiel die zahlreichen Treffen auf Minister- und Expertenebene, sowie die geplanten Gipfel, vor allem den in Wien stattfindenden Gipfel von 60 Staats- und Regierungschefs der EU und Lateinamerikas.

Winkler kündigte bereits erste Auslandsreisen in seiner neuen Funktion als Staatssekretär an. So wird Winkler bereits am 8. Juli an einem Ministertreffen der Staaten Südosteuropas im kroatischen Dubrovnik die Gelegenheit nutzen, mit Kollegen aus dieser für Österreich so wichtigen Region zusammenzutreffen. Am 11. Juli wird der Staatssekretär Österreich beim Gedenken an das Massaker von Srebrenica vertreten.

Der Staatssekretär schloss seine Rede mit einem persönlichen Vorsatz für seine neue Tätigkeit: "Was wir aber vor allem tun können und auch werden, ist das Sensorium aller, die mit der Durchführung und Planung dieser schwierigen Aufgabe betraut sind - und das sind viele, in den verschiedensten Bereichen! - zu schärfen, sie für diesen Dienst an Europa im Interesse der Menschen nicht nur professionell einzustimmen und vorzubereiten, sondern ihnen auch ein Gefühl der Begeisterung und der europäischen Solidarität zu vermitteln. Wir werden die kräftigen europäischen Lebenszeichen, von denen die Außenministerin gesprochen hat pflegen und stärken."

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