Mehr Trainer, bessere Infrastruktur, Nachwuchs-Offensive: Wer von den zusätzlichen Sport-Millionen in Zukunft profitiert - Zahlen, Fakten, Daten

Wien (OTS) - Nie war in Österreich so viel Geld für den Sport da! Eine Expertengruppe wacht über den effizienten Einsatz der Sport-Millionen, dank der Rekordumsätze der Österreichischen Lotterien im Jahre 2004 um mehr als 7 Millionen.

Einsatz rechnet sich! Jahrelang hatten sich die Vertreter des österreichischen Sports für eine umfassendere Bundes-Sportförderung eingesetzt und am Ende, nicht zuletzt dank des persönlichen Engagements von Bundeskanzler Schüssel in der Sache, ihr Ziel erreicht. Ein historischer Meilenstein für das Sportsystem - die fixen 3 Prozent Beteiligung an den Umsätzen der Österreichischen Lotterien entsprechen 2005 einer Sportförderung von 46,7 Millionen Euro.

Über den effizienten Einsatz der Sport-Millionen wacht die Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO), die speziell dafür eine eigene Expertengruppe eingesetzt hat. Perspektiven und Potentiale in den Förderungsansuchen der Fachverbände werden geprüft - die Entscheidungen nach objektiven Kriterien getroffen. Seit 4. Juli steht das Sportförderungspaket für 2005 fest, auch für das Jahr 2006 gibt es bereits einen klaren Fahrplan.

Im Jahre 2005 sind 7,6 Millionen Euro für Subvention der Sportverbände zweckgebunden. 5,1 Millionen, also zwei Drittel des Fördervolumens, werden jeweils in den Jahren 2005 und 2006 in einem ersten Schritt auf die Konten der Verbände überwiesen, die restlichen 2,5 Millionen für eine Finanzierungsrücklage für 2007 verwendet. Eine finanztechnische Notwendigkeit, um Kontinuität in der Sportfinanzierung zu gewährleisten, obwohl das Bilanzergebnis der Lotterien erst jeweils im Juni vorliegt.

Das Unterstützungspaket für die Sportverbände bedingt eine wesentliche Steigerung an Qualität und Professionalität im Sportsystem. 50 Prozent wird in die Aufstockung kompetenter Trainer und Betreuer investiert, je 25 Prozent der Fördersumme geht in eine bessere Infrastruktur und eine groß angelegte Nachwuchsoffensive. Dafür braucht man vor allem Personal - allein 2005 werden 278 Jobs im Sport finanziert, davon 208 für Trainer und Betreuer. Der Sportfinanzierungsschwerpunkt liegt für 2005 und 2006 ausschließlich auf den Sport-Fachverbänden, danach wird die Subventionierung auf andere Trägerorganisationen im Sport ausgeweitet.

Franz Löschnak, Präsident der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, sieht in der neuen Sportfinanzierung den "historischen Moment gekommen, in dem der Sport endlich in der Lage ist, eigenständig zu planen und zu budgetieren." Löschnak stellt klar: "Diese zusätzlichen Millionen sind für den Sport nicht nur eine Chance, sie sind auch ein Auftrag an alle, denen der Sport in diesem Land am Herzen liegt, sich noch mehr einzubringen."

Sportstaatssekretär Karl Schweitzer freut sich sehr, dass "die moderne und effiziente Finanzierung des Sports nun realisiert ist. Obwohl alle anderen Förderungen im öffentlichen Bereich gekürzt wurden, ist der Sport das einzige Ressort, das als Gewinner aussteigt. Mit einer 100%-Steigerung haben die Fachverbände den Doppeljackpot der Sportförderungen geknackt! Nun liegt es an ihnen, die günstigen Voraussetzungen zu nützen und das Kapital so gewinnbringend wie möglich einzusetzen."

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