GRILLITSCH: "AGRARPOLITISCHE VORSCHLÄGE DER SPÖ GEFÄHRDEN 530.000 ARBEITSPLÄTZE IM LÄNDLICHEN RAUM"

Bauernbund-Präsident gegen sozialistische Panikmache und Falschmeldungen

Wien, 6. Juli 2005 (ÖVP-PK) "Die österreichischen Bauern wollen den europäischen Weg weitergehen. Dafür brauchen sie aber planbare und verlässliche Rahmenbedingungen. Genau diese wollen ihnen die Sozialisten mit ihren radikalen Agrarkürzungen nehmen. Wir verwahren uns gegen die Panikmache und Zahlenspielereien, wie zum Beispiel die Falschmeldung der Sozialisten, dass 40 Prozent des EU-Budgets in die Landwirtschaft fließen." Das sagte Bauernbund-Präsident und ÖVP-Klubobmann-Stellvertreter Abg. Fritz Grillitsch bei der heutigen Europa-Debatte im Nationalrat. ****

"Würden die Vorschläge von Gusenbauer und Co. tatsächlich umgesetzt, stünde die Mehrzahl unserer heimischen Betriebe vor dem Aus. In Summe wären dadurch rund 530.000 Arbeitsplätze im vor- und nachgelagerten Bereich im ländlichen Raum akut gefährdet. Wenn die Sozialisten tatsächlich den ländlichen Raum mutwillig zerstören wollen, sollen sie das auch so sagen", mahnte Grillitsch.

Auf den Vorwurf von Seiten der SPÖ, dass die EU-Marktordnungsprämien an 90 Prozent der österreichischen Bauern vorbeigingen, erwiderte Grillitsch: "Offenbar geht hier wieder einmal die Realität an den Herren Gusenbauer und Cap vorbei. Wahr ist vielmehr, dass der überwiegende Teil der heimischen Bauern - nämlich 135.000 von 190.000 - von diesen Prämien profitiert."
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0006