Arnold Schwarzenegger in NEWS: "Keine Ambition auf US-Präsidentschaft"

Kaliforniens Gouverneur im NEWS-Interview über seine österreichischen Kritiker, seine politische Zukunft und seine Chancen auf die Bush-Nachfolge

Wien (OTS) - Wenn er mehr Zeit hätte, würde er "nächste Woche" nach Österreich fahren, um die Handelsbeziehungen anzukurbeln, erklärte Arnold Schwarzenegger, Gouverneur von Kalifornien, im Interview mit NEWS. "Da gibt es ja ein Riesenpotential.

Kritik aus Österreich treffe ihn nicht. Es sei "nicht repräsentativ für das Land", wenn österreichische Politiker "dumme Sachen verbreiten". Persönlich unterstütze er die Todesstrafe, verstehe jedoch, dass die Österreicher sie ablehnten. "Vielleicht würde ich auch anders denken, wenn ich in Österreich leben würde." Die USA hätten jedoch ihre eigenen Gesetze. Die müsse man "so exekutieren, wie sie beschlossen wurden."

Sollte er mit seinem Sparkurs scheitern, hätte er keine Probleme, sich aus der Politik zurückzuziehen: Er habe "keinen politischen Lebensplan", "nichts zu verlieren" und freue sich auf neue Herausforderungen. "Ich liebe es, einen völligen Neustart zu versuchen." Trotz schlechter Umfragewerte glaube er an den Erfolg seiner Reformen. Der Forderung der Demokraten, mehr auszugeben als das Land einnehme, werde er nicht nachgeben: "Genau so ist unser 22-Milliarden-Defizit entstanden. Ich sage: Nur über meine Leiche."

Ambitionen auf die US-Präsidentschaft habe er nicht. "Ich wurde nicht Gouverneur, um eine Politkarriere zu starten." Den Antrag auf Verfassungsänderung, der im Ausland Geborenen die Möglichkeit zur Kandidatur geben soll, werde er weiter unterstützen. "Aber das wird sicher nicht in meiner Zeit beschlossen werden. Deshalb verschwende ich keinen Gedanken daran."

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