Purkersdorf (Nö.) widmet Grundstück für Wohnsiedlung, "vergisst" aber auf Zufahrt

HadersdorferInnen (W) wehren sich gegen Verkehr zu niederösterreichischer Siedlung

Wien (SPW-K) - Für Beunruhigung in Hadersdorf sorgt eine Umwidmung im Niederösterreichischen Purkersdorf, in der Leischinggasse 2-4, an der Wiener Stadtgrenze. Auf mehr als der Hälfte des vier Hektar großen Grundstückes soll eine neue Wohnsiedlung entstehen. Die Zufahrt zu der niederösterreichischen Siedlung wäre derzeit ausschließlich über Wiener Stadtgebiet möglich - die AnrainerInnen und die SPÖ - BezirksrätInnen protestieren.

"Wir werden verhindern, dass die Zu- und Abfahrt nur über Hadersdorf erfolgt", nimmt der Penzinger Gemeinderat Mag. Andreas Schieder die Sorgen der Betroffenen sehr ernst. "Wir fordern von den Verantwortlichen in Purkersdorf, Zu- und Abfahrten über eigenes niederösterreichisches Gebiet zu organisieren. Eine neue Siedlung errichten zu wollen, aber den Verkehr selbst nicht haben zu wollen, sondern durch Hadersdorf zu leiten wird sicher nicht möglich sein!"

Die SPÖ-Penzing hat letzte Woche eine Unterschriftenaktion in Haderdorf gestartet. In wenigen Tagen konnten bereits weit über 100 Unterschriften gesammelt werden. Diese werden noch im Sommer an den Bürgermeister von Purkersdorf übergeben. "Sollte das alles nichts nützen, werden wir uns drastische Verkehrsbeschränkungen in diesem Bereich zum Schutz der Hadersdorferinnen und Hadersdorfer überlegen", kündigt Schieder an. (Schluss)

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