"Schicksalstage" mit Vera Russwurm starten am 7. Juli

U. a. mit Kärntner Familiendrama und Sigi Bergmann

Wien (OTS) - Ihre Sendung "Vera" macht Sommerpause, doch Vera Russwurm talkt im ORF-Sommer weiter. Auch heuer begrüßt die ORF-Talkerin in ihrer Erfolgsreihe "Schicksalstag" Menschen, deren Leben sich an einem bestimmten Tag für immer veränderte. Gestartet wird am Donnerstag, dem 7. Juli 2005, um 21.05 Uhr in ORF 2, u. a. mit Ex-ORF-Reporter Sigi Bergmann. Insgesamt stehen neun Folgen auf dem Programm. Die Themenpalette reicht von Menschen, die mehrmals dem Tod entronnen sind oder großen Reichtum erlangt haben, bis zu Prominenten wie Christine Schubert, Marie Theres Kroetz-Relin (Tochter von Maria Schell), Josef Hickersberger oder Elfriede Ott, mit denen es das Leben auch nicht immer gut meinte. "Meine Interviewpartner haben eines oder mehrere schicksalhafte Erlebnisse gehabt, auch wenn diese oft negativ waren, hat sich für sie Vieles zum Positiven verändert. Das ist auch für die TV-Zuschauer wichtig, die sich gerade an einem Tiefpunkt befinden", so Russwurm. In der nächsten Ausgabe, am Donnerstag, dem 14. Juli, ist Vera Russwurm im Gespräch mit einer 13-fachen Mutter aus Tirol, die als Prostituierte arbeitete, dem Ex-Ski-Star Klaus Heidegger und Alois Messerer, dem Cousin des Papstes.

Die Gäste vom Donnerstag, dem 7. Juli:

Gebt mir meine Kinder zurück!

Christina V. (34) aus Klagenfurt führte eine glückliche Ehe, bis ihr Ehemann sie zum ersten Mal schlug. Die Kärntnerin verließ daraufhin ihren Mann, dieser zog wieder nach Kroatien. Doch eines Tages verschwand er mit den Kindern. Trotz internationalem Haftbefehl waren sie nicht zu finden. Erst ein Detektiv wurde im Ausland fündig. In einer filmreifen Aktion wurden die Kinder befreit und nach Österreich zurückgebracht, wo sie heute wieder mit ihrer Mutter leben.

Neues Leben nach Erblindung

Im Alter von 26 Jahren verdunkelte sich die Welt um Wolfgang N. aus Weiz in der Steiermark binnen einer halben Stunde und auch nach vielen Operationen konnte sein Augenlicht nicht mehr gerettet werden. Diagnose: Augeninfarkt. Durch seinen berührenden Auftritt in "Schicksalstag" im Vorjahr wurden viele Menschen auf ihn aufmerksam und die Aufträge des beliebten Panflötenspielers verdoppelten sich. Ein Highlight war sicherlich seine Vorstellung im "Musikantenstadel" in Bruck an der Mur am 5. März 2005. Mit Hilfe seines Blindenhundes Colima ist es ihm nun möglich, das erste Mal in seinem Leben eine eigene Wohnung zu beziehen.

Sigi Bergmanns traurige Kindheit

Den Tag, als die Russen in sein Dorf einmarschierten, wird Sigi Bergmann - der bekannte Sportmoderator des ORF - aus Vorau in der Oststeiermark, nie vergessen können. Seine Mutter wurde erschossen und er musste als Kind mit ansehen, wie seine Mutter verblutete. Sie ermahnte ihn, ein "ordentlicher Mensch zu werden". Sein Onkel - der spätere Weihbischof - holte ihn nach Wien, wo er im erzbischöflichen Palais aufwuchs. Der zerbombte "Steffl" war dann Bergmanns Spielplatz.

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