Beer und Riccabona: Zwei Gegensätze der Nachkriegszeit

Vortrag von Ulrike Längle vom Franz-Michael-Felder-Archiv

Bregenz (VLK) - Die Leiterin des Franz-Michael-Felder-Archivs der Vorarlberger Landesbibliothek/Vorarlberger Literaturarchiv, Ulrike Längle, hält am Mittwoch, 6. Juli 2005, um 20 Uhr im Foyer des Theaters am Kornmarkt in Bregenz einen Vortrag über die beiden Autoren Max Riccabona und Natalie Beer. Der Vortrag stützt sich vor allem auf bisher unbekanntes Material aus den Nachlässen der beiden Autoren.

Anhand der politisch und literarisch höchst gegensätzlichen Autoren Max Riccabona (1915 - 1997), dem aktiven Gegner des Nationalsozialismus und Vertreter der literarischen Avantgarde, und Natalie Beer (1903 - 1987), der ehemaligen Nationalsozialistin und Traditionalistin, sollen Bruchlinien im literarischen Leben Vorarlbergs nach 1945 aufgezeigt und ihre Konsequenzen für die weitere Entwicklung der Literatur in Vorarlberg untersucht werden. Die Bruchlinien, die sich dabei feststellen lassen, sind kein Vorarlberger Spezifikum, sondern ein gesamtösterreichisches Phänomen. Der Vortrag stützt sich vor allem auf bisher unbekanntes Material aus den Nachlässen der beiden Autoren.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.vorarlberg.at/vlb/felder erhältlich.

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