Grossmann zu ÖVP-Zukunftsprogramm: Junge ÖVP hat viel Arbeit in den eigenen Reihen

Jugendarbeitslosigkeit hat sich verdoppelt!

Wien (SK) In erster Linie sei der Bundesobfrau der Jungen ÖVP anzuraten, in den eigenen Reihen zu kommunizieren - "da gibt es viel Arbeit, denn diese Regierung ist dafür verantwortlich, dass es vieles von dem im 'Zukunftsprogramm' Dargelegten nicht oder nicht mehr gibt", so SPÖ-Jugendsprecherin Elisabeth Grossmann am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Grossmann verwies auf die Zahl von annähernd 52.000 Jugendlichen, die keine Arbeit oder Lehrstelle finden. Das bedeutet einen Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit um 87 Prozent gegenüber dem Jahr 2000 - beinahe eine Verdoppelung! "Diese Regierung hat die höchste Jugendarbeitslosigkeit der Zweiten Republik produziert, aber alle ihre diesbezüglichen Versprechen, wie 'jeder Jugendliche bekommt einen Ausbildungsplatz', gebrochen", so Grossmann. ****

Ein Bildungskonto nach Vorstellung Fuhrmanns lehnt Grosmann ab. "Das käme einer Reichenförderung gleich, wenn es für jeden Jugendlichen ohne Rücksicht auf den sozialen Hintergrund das gleiche Geld geben soll. Um Ungerechtigkeiten zu beseitigen, wäre es sinnvoller, die Studiengebühren abzuschaffen", so Grossmann. Dass wenigstens die Junge ÖVP nun einsehe, dass die Mieten gestiegen sind, sei zwar erfreulich, allerdings sei auch hier Kommunikationsbedarf innerhalb der ÖVP gegeben. Denn der massive Anstieg der Wohnkosten gehe hauptsächlich auf die mieterfeindlichen Maßnahmen der Regierung zurück. (Schluss) up

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