Personalvertretung und Gewerkschaft in höchstem Maße um die Zukunft unserer KIOP / KPE -Soldaten (VB/S) besorgt!

Wir treffen erste Vorkehrungen, damit unsere KIOP / KPE - Soldaten nicht als Arbeitslose am Arbeitsmarkt landen.

Wien (OTS) - "Der Bedarf des Österreichischen Bundesheeres an Soldaten für internationale Einsätze ist groß. Gleichzeitig werden die bestausgebildeten, hochmotivierten und einsatzerprobten Soldaten nach mindestens 3 und höchstens 6 Jahren entlassen. Danach wartet auf den überwiegenden Teil dieser Vertragsbediensteten mit Sondervertrag nicht selten die Arbeitslosigkeit. Für die Personalvertreter der AUF - AFH und die Gewerkschafter der FGÖ - AFH geht die derzeit geltende gesetzliche Regelung für KIOP / KPE - Soldaten zu wenig weit", sagt ADir Manfred Haidinger, Präsident der Allgemeinen Fachgewerkschaft Heeresangehöriger (AFH), einer Sektion der Freien Gewerkschaft Österreichs (FGÖ).

KIOP steht für "Kräfte für internationale Operationen". Es handelt sich um Freiwillige, die sich für Auslandseinsätze melden. "Wir haben uns von Beginn an um diese Personengruppe bemüht und arbeiten in Verbindung mit dem BMLV und ausgesuchten Firmen an sozial verträglichen und menschlichen Lösungen. Am 24. Juni 2005 konnte im Zuge der AIR POWER 2005 Zeltweg der KIOP Firmenpool aus der Taufe gehoben werden. Bei dieser Veranstaltung konnten zwischen den geladenen Firmenvertretern sowie ranghohen Personalvertretern der AUF - AFH und Gewerkschaftern der FGÖ - AFH wertvolle Kontakte für das zukünftige gemeinsame Miteinander von Heer und Wirtschaft geknüpft werden", berichtet Haidinger.

"Durch die Anwesenheit des Leiters Zentralsektion wurde die Wichtigkeit dieser innovativen und zukunftsweisenden Veranstaltung hervorgehoben. Seitens der Firmenvertreter wurde sehr rasch der Wert eines KIOP / KPE Soldaten als Mitarbeiter der Wirtschaft erkannt. Somit konnte der Grundstein für eine Chancenreiche Zukunft unserer verdienten Soldaten gelegt werden. Nun ist es an uns diese wertvollen Verbindungen auszubauen um unsere Soldaten in eine gesicherte Zukunft zu begleiten. Wir fordern daher nach wie vor die gesetzliche Festschreibung der beruflichen Zukunft der VB/S, also der vertragsbediensteten Soldaten, durch ein Soldatenanstellungsgesetz und die persönliche Betreuung beim Wechsel in die Privatwirtschaft", betont Haidinger.

Rückfragen & Kontakt:

Rückfragehinweis: ADir Manfred HAIDINGER, Präsident der FGÖ - AFH
+43 664 / 62 2 1 479

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