EM-Stadion: Für UVP ist Stadt Klagenfurt am Zug

Zuständigkeit wurde vom Land an die Stadt delegiert - LH Haider/LHStv. Ambrozy: Land will kein Zeitrisiko eingehen

Klagenfurt (LPD) - Ob die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für das EM-Stadion in Klagenfurt durchgeführt werden muss oder nicht, soll jetzt die Stadtgemeinde Klagenfurt entscheiden. Die Landesregierung hat heute, Dienstag, in ihrer Sitzung beschlossen, die Zuständigkeit für das Verfahren zur Gänze an den Bürgermeister der Landeshauptstadt Klagenfurt als Bezirksverwaltungsbehörde zu übertragen. Das gab Landeshauptmann Jörg Haider im Pressefoyer nach der Regierungssitzung bekannt. Die Stadt könne nun diesen Feststellungsbescheid selbst treffen und dann entscheiden.

Das Land wolle nicht das Risiko für Entscheidungen übernehmen, die bei der Stadt liegen, sagte Haider, der einen entsprechenden Abänderungsantrag eingebracht hat, welcher die Delegation auf die Stadt Klagenfurt vorsieht. Seitens des Landes wolle man alles unternehmen, um kein Zeitrisiko einzugehen und um die Fußball-Europameisterschaft 2008 nicht zu gefährden, betonten Haider und LHStv. Peter Ambrozy. Nun sei in jeder Phase klar, wer die Verantwortung zu übernehmen habe. Alle Fraktionen seien sich einig, dass die EM 2008 nicht gefährdet werden dürfe, so Haider.

Wie Ambrozy sagte, wäre aus seiner Sicht bzw. des zuständigen Umweltreferenten Reinhart Rohr eine Abwicklung innerhalb des Zeitfensters möglich gewesen. Doch habe der Bürgermeister der Landeshauptstadt klargemacht, welches zeitliche Risiko die UVP bergen könne. Nun solle nach der Delegation der Zuständigkeit an die Stadt diese auch die Verantwortung tragen, so Ambrozy.

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