- 05.07.2005, 12:34:08
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Herzog: Forderungen der Hausbesetzer keinen Millimeter entgegenkommen!
Massive Kritik am Fonds Soziales Wien, der im Interesse der Hausbesetzer jetzt tätig wird
Wien (OTS) - Gegen jegliche Tendenzen, den Forderungen der
Hausbesetzerszene im Ernst-Kirchweger-Haus auch nur einen Millimeter
entgegenzukommen, wandte sich heute der Wiener FPÖ-Stadtrat Johann
Herzog. "Abgesehen davon, daß dies ein massiver Eingriff in die
Eigentumsrechte wäre, ist es auch schier unverständlich, daß Wohnraum
auf Allgemeinkosten Personen zur Verfügung gestellt werden soll, die
jegliche Arbeit - auch für die Allgemeinheit - verweigern", empört
sich Herzog.
Im übrigen sei es bezeichnend, daß der Fonds Soziales Wien jetzt im
Interesse der Hausbesetzer tätig werde. "Wer im roten Wien anständig
arbeite und brav für seinen Lebensunterhalt bezahle, werde von den
linken Kreisen der SPÖ offensichtlich verhöhnt, indem er für
politische Links-Außen-Experimente auch noch bezahlen dürfe",
kritisierte Herzog. "Der Rechtsstaat muß gewahrt werden, die
politisch Verantwortlichen müssen dafür Sorge tragen, daß die
Exekutive entsprechend durchgreifen kann. Hausbesetzer haben in Wien
nichts verloren", bekräftigt Herzog. (Schluß)
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Tel.: (01) 4000 / 81 798
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