Schock: Wien bleibt Schlusslicht am Arbeitsmarkt

Häupl will mit Wahltricks von eigener Bilanz ablenken

Wien (OTS) - Die Arbeitsmarktdaten vom Juni 2005 konterkarierten wieder einmal die Jubelmeldungen von Bürgermeister Häupl, stellte der Finanzsprecher der FPÖ-Wien, Stadtrat DDr. Eduard Schock, heute fest.

Wien bilde mit einer Arbeitslosenrate von 9,2 % weiterhin das Schlusslicht am Arbeitsmarkt. Der österreichweite Schnitt sei 6,1 %, im Vergleich zu Oberösterreich (3,7 %) und Salzburg (4,0 %) seien die Wiener Zahlen besonders traurig, führte Schock näher aus.

Besonders erschreckend sei das Verhältnis zwischen Lehrstellensuchenden und offenen Lehrstellen. Während einige Bundesländer sogar über mehr Lehrstellen verfügten als über Lehrstellensuchende, würden in Wien magere 196 (zum Vergleich: Tirol 352) Lehrstellen angeboten werden, und das bei 1.322 Lehrstellensuchenden. Damit kämen in Wien auf jede offene Lehrstelle fast sieben Lehrstellensuchende.

"Angesichts dieses Hintergrundes ist es nicht verwunderlich, dass SP-Bürgermeister Häupl ein Schauspiel zu einem ‚Super-Sunday’, also einer gemeinsamen Wahl auf Bundes- und Landesebene, inszeniert. Er will damit nur von seiner miserablen Bilanz ablenken", schloss Schock.

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