Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur dringend notwendig!

Krenn: "7-Punkte-Programm beinhaltet Strategien, die kurzfristig Wirkung zeigen werden."

Wien (OTS) - Der Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger (RFW) und hier allen voran der stellvertretende RFW-Bundesobmann und Vizepräsident der WKÖ Matthias Krenn, begrüßen das von Präsident Leitl vorgestellte 7-Punkte-Programm: "Die angekündigten Maßnahmen zur Belebung der heimischen Wirtschaft sind dringend und rasch umzusetzen und werden sicherlich auch kurzfristig Wirkung zeigen", so Krenn in einem ersten Statement.

Es muss, so Krenn, aber auch deutlich gemacht werden, dass Leitl hiermit das Rad nicht neu erfunden hat: "Das präsentierte Programm enthält einige Punkte, die vom RFW in ähnlicher Form schon seit geraumer Zeit gefordert wurden." Beispielsweise liegen die Forderungen Leitls im Bereich Bildung, Infrastruktur, Forschung und Entwicklung dem RFW schon längere Zeit am Herzen und wurden immer wieder in den dafür zuständigen Gremien innerhalb der Kammer angesprochen.

Bei der Bekämpfung der Schwarzarbeit sieht Matthias Krenn auch eine gewisse Bringschuld beim Finanzminister: "Grasser hat schon öfter angekündigt, das Personal der KIAB zu verstärken. Wir vom RFW fordern, dies so rasch als möglich umzusetzen." Weiters fordert der RFW auch, dass bei Ausschreibungen nun endlich nach dem Bestbieterprinzip und nicht nach dem Billigstbieterprinzip vorgegangen wird: "Das Billigstbieterprinzip führt nicht nur dazu, dass die Qualität am Bau sich verschlechtert, sondern auch, dass die heimischen Unternehmer bei Vertragsvergaben durch die Finger schauen. Der RFW steht für eine faire Marktwirtschaft."

Was die Arbeitslosigkeit unter den Jugendlichen angeht, setzt sich der RFW vehement dafür ein, mehr in die Lehrlingsausbildung zu investieren: "Meist rutschen Jugendliche in die Langzeitarbeitslosigkeit, da sie keine Ausbildung absolvieren konnten. Ein Lehrlingsausbildungsfreibetrag könnte in dieser Angelegenheit Abhilfe schaffen." Dieser Betrag sollte 120% der Bruttolohnsumme der in Ausbildung befindlichen Lehrlinge ausmachen. Mit dieser Maßnahme könnten zusätzliche Kosten, die den Betrieben durch die Lehrlingsausbildung entstehen, abgefedert werden. Damit ist es auch kleineren Betrieben möglich, in Zukunft Lehrlinge auszubilden und so den Facharbeiter für morgen zu garantieren. "Damit einhergehend ist auch die Senkung der Lohnnebenkosten unabdingbar und jetzt endlich umzusetzen", so Krenn.

In Punkto Arbeitszeitflexibilisierung kann die Devise nicht lauten:
länger Arbeiten für weniger Geld: "Der Arbeitgeber muss die Möglichkeit haben, gemeinsam mit den Arbeitnehmern eine individuelle Arbeitszeit festlegen zu können. Hier sind aber auch die Arbeitnehmervertreter gefordert, endlich brauchbare Vorschläge auf den Tisch zu legen, die nicht ständig in horrenden Gegenvorschlägen enden!"

Alles in allem sieht WKÖ-Vizepräsident Krenn aber einen sehr guten Ansatz in dem 7-Punkte-Programm der Wirtschaftskammer: "Wir müssen unsere kleinen und mittleren Unternehmen unterstützen, wo und wie es nur geht, um die Konjunktur endlich wieder in Schwung zu bringen." (gg)

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