Gemeinsames Funknetz in Niederösterreich

Vereinbarung zwischen Land NÖ und Bund bewilligt

St. Pölten (NLK) - Die NÖ Landesregierung hat nach Angaben von Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank heute, Dienstag, die Vereinbarung zwischen dem Bund und dem Land Niederösterreich über die Regelung der Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten bei der Errichtung eines digitalen flächendeckenden Bündelfunknetzes für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) bewilligt. Bereits am 24. Mai hatte die Landesregierung den Grundsatzbeschluss über die Errichtung des Systems gefasst.

Mit dieser Vereinbarung wird in Niederösterreich eine reibungslose und flächendeckende Kommunikation aller beteiligten Blaulichtorganisationen, der Behörden, aber auch von Bundesheer, Straßendienst, Zoll- und Justizwache sowie Schifffahrtspolizei sichergestellt. BOS ist ein vom Bund initiiertes System, an dem sich die Bundesländer beteiligen. Vor Niederösterreich hat sich bereits Tirol für das neue System entschieden. Plank: "In Niederösterreich wird mit Anfang 2008 das alte System ersetzt, das nicht mehr Stand der Technik war, womit es erstmals ein gemeinsames Sicherheitsfunknetz für Exekutive, Rettungsorganisationen, Feuerwehr und Behörden geben wird. Dieses gemeinsame Funknetz ist ein weiterer Meilenstein für eine verbesserte Sicherheit der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher".

Das neue System sieht rund 250 Standorte in Niederösterreich vor, die Investitionskosten liegen bei etwa 9 Millionen Euro, die jährlichen Betriebskosten werden mit 300.000 Euro veranschlagt. Das Projekt soll bis Ende 2007 abgeschlossen sein.

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