Grüne Wien: Bessere Baustellenüberwachung bei Abbruch-Baustellen

Haslauer: "Behörden müssen Abbrucharbeiten konsequenter kontrollieren"

Wien (OTS) - Abbrucharbeiten heißt Staubbelastung. Mittlerweile gibt es aber genug Vorkehrungen und technische Maßnahmen um die Belastungen zu reduzieren. "Diese wurden aber offenbar bei den Abbrucharbeiten des Kolpinghauses an der Ecke Gumpendorferstraße/Stiegengasse im sechsten Bezirk nur halbherzig eingesetzt", kritisiert Werner Haslauer von den Mariahilfer Grünen. Der Schutt wird nicht gleich abtransportiert, das Feuchthalten des Abbruchs ist mangelhaft und auch die Stiegengasse wurde anfänglich nicht für den Verkehr gesperrt. Das Abbruchunternehmen hat die Auflagen der Behörde nicht oder erst nach mehreren Beschwerden von AnrainerInnen und der Grünen befolgt.

"Wie kommen die BürgerInnen dazu, dass sie nicht selbstverständlich davon ausgehen können, dass die Baustellenabwicklung so erfolgt, dass die Belästigungen auf ein Minimum reduziert werden", fragt Haslauer. In diesem Zusammenhang fordern die Grünen auch konsequentere Kontrollen der Behörden.

Im dem umfangreichen Forschungsprojekt "rumba", Richtlinien für eine umweltfreundliche Baustellenabwicklung, hat die Stadt Wien diesbezüglich wichtige Kriterien und Maßnahmen entwickeln lassen, jetzt geht es darum diese bei den Baufirmen und in der Verwaltung auch tatsächlich umzusetzen.

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