Doppler: 684.000 Euro für die "Pionierbrücken" des Bundesheeres

Land Niederösterreich investiert in den Katastrophenschutz

St. Pölten (NÖI) - Der Schutz der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher vor Naturkatastrophen ist dem Land Niederösterreich ein besonderes Anliegen. Dabei setzt man auf die hervorragende Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften. Nicht nur im Jahr 2002, als das Jahrhunderthochwasser über Niederösterreich kam, hat sich die Kooperation mit dem Bundesheer aufs Beste bewährt. Daher wird das Land Niederösterreich 684.000 Euro in die "Pionierbrücken" des Bundesheeres investieren. Auf diesem Weg sollen die "Pionierbrücken" auch für Fußgänger nutzbar gemacht werden, berichtet VP-Landtagsabgeordneter Helmut Doppler.

Das Österreichische Bundesheer besitzt für Katastrophenfälle mobile Einsatzbrücken vom Typ "Pionierbrücke 2000", die in Niederösterreich mit großem Erfolg zur raschen Wiederherstellung unterbrochener Straßenverbindungen eingesetzt wurden. Unter Verwendung behelfsmäßiger Begrenzungen konnte allerdings nur der Pkw-Verkehr auf diesen Brücken zugelassen werden, weil keine Fußgängerstege vorhanden waren. Eine sichere Benützung durch Fußgänger oder Radfahrer war nicht möglich. Dafür werden nun ergänzende Leichtbau-Fußgängerstege mit Handlauf angeschafft, die seitlich eingehängt werden können. Damit können die "Pionierbrücken" ohne Einschränkungen auch von Fußgängern im Katastrophenfall verkehrssicher benützt werden, informiert Doppler.

Gerade die Hochwasserkatastrophe 2002 hat gezeigt, wie wichtig es ist, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Wir in Niederösterreich bemühen uns nach allen Kräften, den Lebensraum der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher bestmöglich abzusichern, betont Doppler.

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