Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Österreich (SWV): Leitl´s Sieben-Punkte-Paket ist vernünftiger als Wirtschaftspolitik von Grasser und Bartenstein

Sieben-Punkte-Paket ist gute Diskussionsgrundlage für bessere Wirtschaftspolitik in Österreich

Wien (OTS) - In einer ersten Stellungnahme äußert sich Dr. Christoph Matznetter, Präsident des SWV, positiv über das heute von WKO-Präsident Leitl präsentierte Sieben-Punkte-Paket. "Sicher muss man noch über einige Punkte im Detail diskutieren, aber der Ansatz, dass ein Paket notwenig ist, ist richtig und unterstützenswert", so der Vize-Präsident der Wirtschaftskammer Österreich und weiter "angesichts der schwächelnden Konjunktur besteht die Gefahr, dass Österreich - wie bereits im ersten Quartal dieses Jahres - beim Wachstum hinter das von der Bundesregierung so geschmähte Deutschland zurück fällt".

Der Präsident des SWV wird daher alle Bemühungen unterstützen, den Druck auf die bisher in der Pendeluhr schlafenden Regierungsmitglieder zu erhöhen. "Ich freue mich besonders, dass die zentralen Wahlkampfforderungen des SWV - insbesondere die sofortige Wiedereinführung von Investitionsbegünstigungen, die Senkung der Mehrwertsteuer in kritischen Branchen (wir haben die Halbierung der Mehrwertsteuer für Beherbungs- und Speisenumsätze in der Tourismus und Gastgewerbebranche bereits im Tourismus-Kapitel des SPÖ-Wirtschaftsprogramm gefordert) und endlich die steuerliche Entlastung für Klein- und Mittelbetriebe (statt wie bisher nur für Konzerne) - wesentliche Punkte des Sieben-Punkte-Pakets der WKO sind", betont Matznetter.

WKO-Präsident Leitl hat angesichts seiner Wiederwahl angekündigt, dass er sich überparteilich für die Interessen der Wirtschaft einsetzen wird. "Es ist erfreulich, dass auch ÖVP-Wirtschaftsbund Obmann Leitl nun beginnt den Finger auf die Wunden der falschen Wirtschaftspolitik der Bundesregierung zu legen. Ich fordere die Herren Grasser, Bartenstein und Schüssel auf, statt großmächtiger Reformdialoge und Selbstbeweihräucherungen die Vorschläge der SozialpartnerInnen gemeinsam mit allen im Parlament vertretenen Parteien zu diskutieren und umzusetzen sowie gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie die verpatzte Steuerreform von Bundesminister Grasser repariert werden kann", schloss Matznetter.

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