LR Rohr: 3,3 Millionen Euro aus Regionalfonds für Straßen- und Radwegeprojekte in den Gemeinden

Scharfe Kritik an LR Martinz wegen fehlender Finanzierung und Projektunterlagen für ländliches Wegenetz

Klagenfurt (SP-KTN) - Für eine Reihe wichtiger Straßen- und Radwegeprojekte in Kärntner Gemeinden hat das Kuratorium des Kärntner Regionalfonds heute in der zweiten Sitzung knapp 3,3 Millionen Euro genehmigt. Das gab Fondsvorsitzender Landesrat Reinhart Rohr bekannt. Aufgrund der gut vorbereiteten Projekte und der konstruktiven Zusammenarbeit mit Straßenbaureferent LR Gerhard Dörfler gab das Kuratorium "grünes Licht" für 957.000 Euro für Gemeindestraßen, 607.000 Euro für überregionale Radwege, 614.600 Euro für Ortsdurchfahrten und 1.081.000 Euro für den Straßenbau nach Kanalarbeiten, so Rohr.

Hingegen konnten wegen fehlender Finanzierung und Projektvorbereitung aus dem Agrarreferat für das ländliche Wegenetz in der Vergabesitzung für diesen wichtigen Bereich lediglich 7.000 Euro genehmigt werden, übte Rohr scharfe Kritik an Agrarreferent Martinz und forderte von diesem mehr Kooperationsbereitschaft ein. Martinz solle weniger jammern, sondern lieber konstruktiv für das ländliche Wegenetz im Rahmen des Regionalfonds mitarbeiten, sagte Rohr in seiner Funktion als Vorsitzender des Gremiums.

Wie der Fondsvorsitzende in diesem Zusammenhang betonte, sei die von den Regierungsmitgliedern Dörfler und Rohr festgeschriebene Kooperationsvereinbarung zwischen den zuständigen Abteilungen die funktionierende Basis für die reibungslose Umsetzung der Straßenbauprojekte in den Gemeinden. Von Martinz jedoch fehle eine diesbezügliche Unterschrift für eine vergleichsweise Zusammenarbeit und präzise Projektplanung, so Rohr.

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