SP-Muttonen zu Musikfonds: Auch Wirtschaft soll zahlen

Wien (SK) Skeptisch beurteilt SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen die hohe Erwartungshaltung an den heute präsentierten neuen Musikfonds: "Neue Impulse zur Förderung von Musik sind positiv und wichtig. Allerdings ist fraglich, ob dieser Musikfonds eine ausreichende Antwort zur Lösung der Probleme der österreichischen Musiklandschaft darstellt. Außerdem vermisse ich einen angemessenen Förderungsbeitrag der Wirtschaft für diese Art der Kreativwirtschaftsförderung", führte Muttonen aus. ****

Dieser Fonds werde wohl nur einen Bruchteil der Kreativen im Musikbereich erreichen können. Auch wenn Teile der Musikszene im neuen Musikfonds zumindest endlich eine konkrete Aktivität der Politik sehen, stelle sich die Frage, wo die Konzepte für die vielen übrigen offenen Problembereiche im Musiksektor blieben.

Kritisch äußert sich Muttonen zum gewählten Finanzierungsmodell für den Musikfonds. Der Bund finanziert den Musikfonds mit Kunstförderungsmitteln. "Es ist unverständlich, warum diese Kreativwirtschaftsfinanzierung seitens des Bundes nicht auch aus Mitteln der Wirtschaftsförderung statt ausschließlich aus der Kunstförderung kofinanziert wird", erklärte Muttonen abschließend. (Schluss) wf/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0004