Jugendvertretung superunzufrieden: Massive Kritik an Zivildienstgesetzesentwurf

Bundesjugendvertretung fordert volle Gleichstellung von Präsenz- und Zivildienst

Wien (OTS) - "Aus der Regierungsvorlage ist die Ungleichbehandlung von Zivildienern gegenüber Präsenzdienern bei Dauer und Bezahlung nicht beseitigt worden", kritisiert Ludwig Dvorak, Sprecher der Bundesjugendvertretung (BJV) und fordert: "6 Monate sind genug!"

Kommenden Donnerstag soll das Zivildienstgesetz im Nationalrat beschlossen werden. Die Bundesjugendvertretung ist absolut unzufrieden über die Ergebnisse und appelliert an die Parteien, aktiv zu werden. "Noch besteht die Chance, etwas zu tun", drängt Dvorak und ortet dringenden Handlungsbedarf: "Eine positive Veränderung wird in Hinkunft auch deshalb erschwert, da das Gesetz nicht aus dem Verfassungsrang gehoben wurde."

Die Bundesjugendvertretung spricht sich für eine sofortige Verkürzung des Zivildienstes auf 6 Monate mit einer verbundenen finanziellen Gleichstellung gegenüber dem Präsenzdienst aus.

"Auch das Verpflegungsgeld muss auf 13,60 Euro am Tag erhöht werden", fordert Dvorak und verlangt abschließend, dass das Ministerium beim Verpflegungsgeld handeln und nicht auf Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofs warten solle.

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