PRÖLL: BREITES INTERESSE DER ÖFFENTLICHKEIT AN KLIMASTRATEGIE

Öffentliche Konsultation geht in die Verlängerung

Wien (OTS) - Die Anfang Mai dieses Jahres gestartete öffentliche Konsultation zur neuen Klimastrategie ist in den letzten zwei Monaten auf breites Interesse gestoßen: immerhin 170 Stellungnahmen von Privatpersonen und NGOs sowie Unternehmen, Gebietskörperschaften und Parteien sind bis zum Ende der Konsultationsfrist im Umweltministerium eingelangt. Aufgrund vielfacher Anfragen aus verschiedenen Organisationen wird nunmehr eine Fristverlängerung bis 8. Juli 2005 für die Beantwortung des Fragebogens eingeräumt. Dies soll auch Institutionen und Interessenvertretungen mit komplexeren Entscheidungsstrukturen die Teilnahme an der Konsultation erleichtern. Für Umweltminister Pröll ist das breite Interesse der Öffentlichkeit ein klares Indiz dafür, das "Klimaschutz für die Bevölkerung beim Umweltschutz ein zent-rales Thema ist."****

International ist Österreich zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 13% bis 2008/13 verpflichtet. Trotz intensiver Anstrengungen hat sich Österreich in den letzten Jahren immer weiter von diesem Ziel entfernt. Noch in diesem Jahr soll daher ein Verhandlungsprozeß zur Anpassung der Klimastrategie gestartet werden. Mit dem Ziel diese neue Österreichische Klimastrategie auf einen möglichst breiten Konsens aufzubauen hat Umweltminister Pröll Anfang Mai dieses Jahres den Startschuß für eine öffentliche Konsultation gegeben.

In einer ersten Bilanz kann ein positives Resümee über den Rücklauf an Fragebögen gezogen werden. Etwa 170 Antwortformulare sind bis zum heutigen Tag eingelangt. Erfreulich ist dabei auch, daß mit rund 30 Prozent ein besonders hoher Anteil des Rücklaufs auf interessierte Bürgerinnen und Bürger entfällt. Weitere 25 Prozent der Antwortformulare wurden von Gemeinden übermittelt. Dies signalisiert das besondere Interesse der breiten Öffentlichkeit bzw. besonders bürgernaher Entscheidungsebenen an der Gestaltung der Klimaschutzpolitik. Etwa 15 Prozent der Antworten stammen von Unternehmen, die wirtschaftliches Interesse an der Gestaltung der Klimapolitik haben. Die übrigen Antworten verteilen sich auf Umwelt-NGOs, Ministerien, Länderbehörden, politische Parteien und wissenschaftliche Einrichtungen.

Weitere Informationen unter www.klimastrategie.at
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