- 01.07.2005, 18:17:45
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Neues Volksblatt: "Heikel" (von Werner Rohrhofer)
Ausgabe vom 2. Juli 2005
Linz (OTS) - Aussagen über mögliche Koalitionen nach der nächsten
Wahl sind immer eine heikle Sache. Können sie doch als "Pro-Signale"
an einen möglichen Partner und zugleich als "Absage" an einen anderen
interpretiert werden. Womit möglicherweise Türen für bestimmte
Koalitionsgespräche von vornherein zugeschlagen werden oder zumindest
deren Öffnung erschwert wird.
Auf der anderen Seite ist es aber nicht nur legitim, sondern den
Wählerinnen und Wählern gegenüber auch fair, wenn schon vor dem
Urnengang mögliche Berührungspunkte ebenso wie Differenzen zwischen
den Parteien aufgezeigt werden.
Wenn daher jetzt medial über eine schwarz-grüne Koalition auf
Bundesebene nachgedacht wird, so ist dies weder ein Präjudiz noch ein
Hinweis auf irgendwelche "geheimen" Vorgänge. Es ist schlicht und
einfach das erwähnte Abklären der Positionen und Möglichkeiten. Der
große Vorteil dabei: Man braucht sich nicht in theoretischen
Erörterungen zu ergehen, weil es ein konkretes und
politisch-empirisch nachvollziehbares Beispiel gibt - die
erfolgreiche Zusammenarbeit von Schwarz und Grün in Oberösterreich.
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