VP-Parzer: Waagner-Biro-Deal Beweis für politische Überheblichkeit der SPÖ

Wien (VP-Klub) - "Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass diese Stadtregierung sich traut, eine Rettungsaktion für eine derartig fragwürdige Grundstückstransaktion noch vor den Wahlen stattfinden zu lassen. So viel Selbstvertrauen ist fast schon bedenklich", kritisierte der Donaustädter ÖVP-Gemeinderat Robert Parzer im Rahmen der heutigen Gemeinderatssitzung.

Parzer weiter: "Mit dem fragwürdigen Kauf des Grundstückes hat die SPÖ diese Legislaturperiode begonnen, mit einem weiteren Deal endet sie." Damit beweist die SPÖ Wien, dass sie der Meinung ist, sich in dieser Stadt einfach und jederzeit alles erlauben zu können, was in anderen Bundesländern zum Verlust der Mehrheit führen würde. Parzer verwies in diesem Zusammenhang auf den Rechnungshofbericht, der eindeutig darlegt, dass man auf ein besseres billigeres Grundstück zugunsten des überteuerten Ankauf der Waagner Biro Gründe verzichtete. Der Verkäufer hat zumindest einen Teil des Geldes sinnvoll verwendet und hat damit ein Privatmuseum errichtet. Leider befindet sich diese Einrichtung nicht in Wien, sondern in Kärnten.

Seit dem Ankauf des Grundstückes ist so gut wie nichts zur Übersiedlung der MA 48 auf das erworbene Areal geschehen. Das Grundstück ist derzeit lediglich ein Autoabstellplatz für die MA 48 und zwar der teuerste Europas. "Diese Vorgangsweise ist der beste Beweis dafür, dass die SPÖ Wien der Meinung ist, diese Stadt gehört ihr. Es ist zu hoffen, dass die Wähler sie demnächst eines besseres belehren werden", meinte Parzer abschließend.

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