Uni-Zugang: Broukal fordert Uni-Gipfel

"Gehrer macht Chaos perfekt" - Gemeinsames Ziel muss sein: Jeder österreichische Maturant, der studieren will, muss Studienplatz bekommen

Wien (SK) - "Bildungsministerin Gehrer sorgt nur noch für Verwirrung", sagte SPÖ-Wissenschaftssprecher Joself Broukal zu den Ausführungen Gehrers im morgigen "Kurier". Gehrer weigert sich darin, österreichischen Maturanten eine Studienplatzgarantie zu geben und rät ihnen, noch schnell vor dem 7. Juli zu inskribieren, also bevor das Urteil des EuGH über den Uni-Zugang in Österreich ergeht. Aber auch für diesen Fall will sie keine Garantie abgeben, dass das hält. Er sei mehr als enttäuscht, sagte Broukal, dass Gehrer nicht einmal verspreche, das Mögliche zu tun, um für alle österreichischen Studienbeginner Plätze zu schaffen. "Nicht einmal für ein Wort des Bedauerns reicht es bei Gehrer", stellte Broukal fest und fügte hinzu: "Oder ist die Frau Ministerin im Geheimen ohnedies für die angedachten Zugangsbeschränkungen." ****

"Für die Unis hat die Frau Bundesministerin wie immer kein Geld, dafür um so mehr für ihr Lieblingsprojekt Elite-Uni", sagte Broukal. "Die SPÖ verlangt, dass alle finanziellen Reserven ausgeschöpft werden, um unseren MaturantInnen den Studienbeginn zu ermöglichen."

Der SPÖ-Wissenschaftssprecher fordert einen Uni-Gipfel. "Es braucht ein Gipfelgespräch von Regierung, Parlamentsparteien und Rektorenkonferenz, um zu gemeinsamen Zielen und einer gemeinsamen Sprache zu kommen", betonte Broukal am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) wf

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