LHStv. Strutz und Bgm. Mock: Nachmittagsbetreuung als Kärnten-Modell

"BÜM Kärnten" übernimmt ab Herbst Betreuung der St. Veiter Volksschulkinder

Klagenfurt (OTS) - Eine völlig neue und zeitgemäße Nachmittagsbetreuung für Volksschulkinder hat Bildungs- und Schulreferent LHStv. Martin Strutz gemeinsam mit Bürgermeister Gerhard Mock heute, Donnerstag, in St. Veit/Glan vorgestellt.

So sollen ab kommendem Herbst die St. Veiter Volksschulkinder bei Bedarf täglich nach Schulschluss bis 17.00 Uhr vom Verein "BÜM Kärnten" betreut werden. Das Modell könnte auf ganz Kärnten übertragen werden, betonte Martin Strutz.

Die Betreuungsräume werden in der ehemaligen Musikschule in der Bahnhofstraße eingerichtet und es können auch kürzere Bereuungszeiten vereinbart werden. Die Betreuung soll monatlich maximal 150 Euro kosten. Die Kinder werden auch ein qualitativ hochwertiges Mittagessen bekommen, das aus gesunden Produkten von Mitgliedsbetrieben der "Bio Ernte Austria" zubereitet wird.Eine soziale Staffelung der Elternbeiträge wird eingeführt. Die Adaptierung und Einrichtung der Räume wird an die 100.000 Euro kosten.

Wesentliche Säulen der Betreuung sind neben der Essensverpflegung auch individuelles Üben, Hausübung, viel Bewegung in freier Natur und kreatives Arbeiten (Malen und Keramik). Konzeptiv angedacht wird eine eigene Begabtenförderung, auf die Bedürfnisse von Musik-schülern wird speziell Bedacht genommen - die Schüler besuchen ent-weder vom Betreuer begleitet die Musikschule oder der Musiklehrer unterrichtet vor Ort im Rahmen der Nachmittagsbetreuung.
Betreut werden die Kids ausschließlich von HortnerInnen bzw. aus-gebildeten PädagogInnen. Aufgrund der bislang vorliegenden Anmel-dungen wird am Beginn mit fünf Gruppen á 20 Kinder gerechnet. Auf Basis dieser Zahlen stellt das Land Kärnten dafür insgesamt 50 Lehrerstunden pro Woche für die Lernbetreuung zur Verfügung. Das entspricht einem finanziellen Einsatz von 100.000 Euro im Jahr.

Strutz betonte, dass das Land Kärnten am Sektor der Nachmittagsbetreuung eine Vorreiterrolle einnehme. "Obwohl vom Bund noch nicht beschlossen, stellen wir ausreichend Lehrerpersonal zur Verfügung und reagieren damit auf die geänderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen", sagte er.

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