Brigitte Ederer Nachfolgerin von Albert Hochleitner als Generaldirektorin und Vorsitzende des Vorstands der Siemens AG Österreich - Alfred Ötsch verstärkt Vorstandsteam

Wien (OTS) - Der Aufsichtsrat der Siemens AG Österreich hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, dass mit Ablauf der AR-Sitzung am 13. Dezember 2005 Brigitte Ederer die Nachfolge von Albert Hochleitner als Generaldirektorin und Vorstandsvorsitzende der Siemens AG Österreich antritt. Hochleitner hatte diese Funktion seit 1994 inne und baute die Siemens AG Österreich seitdem zu einer der erfolgreichsten Regionalgesellschaften des Siemens-Konzerns aus mit Verantwortungen, die über die Grenzen Österreichs hinaus reichen. Des weiteren wurde beschlossen, dass Alfred Ötsch, Mitglied des Bereichsvorstands Automation and Drives mit Sitz in Nürnberg, zum gleichen Zeitpunkt in den Vorstand der Siemens AG Österreich eintreten wird, um dort neue Aufgaben zu übernehmen. Die genaue Ressortverteilung wird in der AR-Sitzung am 13. Dezember festgelegt. Hochleitner wird zum selben Zeitpunkt in den Aufsichtsrat der Gesellschaft wechseln.

Magister Brigitte Ederer hatte nach dem Studium der Volkswirtschaft an der Universität Wien zunächst eine politische Laufbahn eingeschlagen. Seit 1983 war sie Abgeordnete im Österreichischen Nationalrat und für einige Jahre Staatssekretärin im Bundeskanzleramt. Hier war sie unter anderem für die nationalen Vorbereitungen der Republik Österreich auf den EU-Beitritt verantwortlich. Von Anfang 1997 bis Ende 2000 war sie Finanzstadträtin in Wien und wurde im Januar 2001 in den Vorstand der Siemens AG Österreich berufen.

Dipl. Ing. Albert Hochleitner studierte Technische Physik an der Technischen Universität Wien und trat 1965 in die damaligen Wiener Schwachstromwerke des Hauses Siemens ein. Im Jahr 1984 wurde er zum Vorsitzenden des Vorstands der Uher AG ernannt. Hochleitner wechselte 1988 zur Siemens AG und übernahm die Leitung des Geschäftsgebiets Elektromotoren im Bereich Automobiltechnik mit Sitz in Würzburg. Im Oktober 1992 wurde er in den Vorstand der Siemens AG Österreich berufen, dessen Vorsitz er im Februar 1994 übernahm. Zu dem von der Siemens AG Österreich verantworteten Wirtschaftsraum zählen inzwischen auch die Länder Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Serbien und Montenegro, die Slowakei und Slowenien. Der Umsatz der Siemens-Gesellschaften in diesem Wirtschaftsraum betrug Mitte der 90er Jahre rund zwei Milliarden Euro. Im Geschäftsjahr 2004 machte er etwa vier Milliarden Euro aus. Mit 18.000 MitarbeiterInnen ist die Siemens-Gruppe einer der größten industriellen Arbeitgeber in dieser Region und wird diese Position nach Übernahme der VA Technologie AG noch weiter ausbauen.

Mag. Alfred Ötsch studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien und trat 1978 in die Siemens AG Österreich ein. Nach Stationen als Vorstandsassistent und als Referent der "Zentralverwaltung Ausland" in der Konzernzentrale in München wurde er 1986 innerhalb der Siemens AG Österreich zum Kaufmännischen Leiter zunächst des Bereichs Antriebs-, Schalt- und Installationstechnik und dann des Bereichs Anlagentechnik ernannt. Von April 1993 bis Oktober 2001 war Ötsch Kaufmännischer Leiter der Siemens AG Österreich. Im November 2001 wechselte er in den Vorstand des Bereichs Automation and Drives.

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