Strache zu Türkeibeitritt: Schüssel und Haider sollen sich ein Beispiel an ÖVP-Bürgermeister Nagel nehmen!

EU-Beitritt der Türkei wäre das Ende der Union!

Wien, 30-06-2005 (fpd) - Die FPÖ bekomme in der Türkei-Frage offenbar jetzt Unterstützung vom Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl. Dieser hatte festgehalten, daß ein Beitritt der Türkei zur EU das Ende der Union bedeuten würde. Dies sei um so erfreulicher, als die ÖVP mit Bundeskanzler Schüssel ja bisher den Beitritt der Türkei forciert habe. Nagel zeige damit jedenfalls mehr staatspolitische und europäische Verantwortung als Kanzler Schüssel und sein orangener Steigbügelhalter Haider, so heute der FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache.

Die Türkei sei kein europäisches Land, habe keine europäische Tradition und würde das Gefüge dieser ohnedies äußerst gebeutelten Staatengemeinschaft völlig ins Wanken bringen. Die FPÖ sei die einzige Partei, die den Türkeibeitritt zur EU ablehnt und eine verpflichtende Volksabstimmung fordert. Der Grazer Bürgermeister sei eingeladen das freiheitliche Volksbegehren "Österreich bleib frei!" zu unterstützen und auch in dieser Frage auf seinen Parteifreund Schüssel einzuwirken, so Strache abschließend. (Schluß) jen

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